Harvard und Hochschule Stralsund ziehen bei neuem „Health-Master“ an einem Strang

Stralsund (ots) – Ab 2019 startet die Hochschule Stralsund (HOST) mit dem neuen Masterstudiengang „Gesundheitsökonomie“. Der Clou: Sowohl Absolventen der Gesundheitswissenschaften als auch Wirtschaftswissenschaften steht der „Health-Master“ offen. Der Studienplan bereitet dabei gezielt auf die digitale Transformation im Gesundheitswesen vor. Hervorragende Teilnehmer können ihre Abschlussarbeit oder ein Projekt an der renommierten Harvard University in den USA durchführen.

„Mit dem neuen Masterprogramm setzt die Hochschule Stralsund den seit 2017 in der Forschung eingeschlagenen Weg konsequent fort und gibt bundesweit neue Impulse für die Gesundheitsökonomie“, sagt Thomas Mayrhofer, Professor für Volkswirtschaftslehre an der HOST sowie Lecturer an der Harvard University in Boston. Im Forschungsschwerpunkt für Gesundheitstechnologien (E-Health) und Gesundheitswirtschaft der Hochschule Stralsund sind bereits mehr als ein Dutzend Professoren aktiv.

Stralsund hat weltweit renommierte Forschungspartner

Die Hochschule Stralsund ist zudem in ein weltweites Forschungsnetzwerk eingebunden und kooperiert in den USA mit der Harvard University, der Duke University, sowie der Oregon Health and Science University. Zusätzlich gibt es verschiedene Projekte mit den Universitäten Yale, Cornell, Brown, Chicago sowie Los Angeles und noch zahlreichen anderen. In diesem Zusammenhang übernimmt Stralsund beispielsweise die Datenauswertung für große klinische Studien, die in den USA durchgeführt werden. „Allein in meiner Arbeitsgruppe werden derzeit rund 20 Projekte mit den Universitäten Harvard und Duke betreut“, berichtet Professor Mayrhofer. Für hervorragende Studierende besteht daher die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit oder ein Projekt an der medizinischen Fakultät der Harvard University in Boston im Flaggschiff-Krankenhaus durchzuführen (Massachusetts General Hospital).

Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Stralsunder Forscher treiben darüber hinaus zukunftsweisende Themen für das Gesundheitswesen von morgen voran. Von zentraler Bedeutung dabei: die Digitalisierung. Das neue Masterprogramm bietet den Studenten die Chance, sich in drei digitalen Bereichen zu spezialisieren: Mit der Fachkompetenz „Informationssysteme“, die etwa für die Anwendung der Telemedizin benötigt wird, „Datenmanagement“ – mit Blick auf Ressourcensteuerung im Gesundheitswesen – oder „IT-Sicherheit“.

„Die digitale Transformation im Gesundheitswesen läuft auf Hochtouren“, sagt Professor Mayrhofer. „Das Anwendungspotential ist riesig – wird in Deutschland aber bislang nur ansatzweise genutzt.“ Die Einführung von Videosprechstunden, digital gestützter Fernbetreuung oder die elektronische Patientenakte werden rege diskutiert. Die Folge: Für die medizinische Versorgung müssen neue digitale Fähigkeiten entwickelt werden. „Diese neuen Kernkompetenzen vermittelt die Hochschule Stralsund in ihrem neuen Masterprogramm. Für unsere Absolventen sehen wir daher hervorragende Perspektiven in der Gesundheitswelt von morgen“, so Professor Mayrhofer.

Über die Hochschule Stralsund

Die Hochschule Stralsund hat sich mit dem Leitgedanken „Praxis verstehen – Chancen erkennen – Zukunft gestalten“ ein ambitioniertes Leitbild gegeben, an dessen Verwirklichung sie über Jahre kontinuierlich arbeitet. Sie zeigt ihr unverwechselbares Profil auf den Gebieten Informatik, Technik, Tourismus und Wirtschaft. Sie bietet eine praxisorientierte Lehre und Forschung, gerichtet auf Interdisziplinarität, gesellschaftliche Relevanz und beruflichen Anwendungsbezug. Ein vertrauensvoller Umgang von Lehrenden und Studierenden prägen das Hochschulklima. Familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen erleichtern die Vereinbarkeit von Studium, Beruf, Familie und ermöglichen Chancengleichheit zwischen allen Hochschulmitgliedern. Die Hochschule Stralsund stellt sich flexibel den vielfältigen Herausforderungen in der Hochschulausbildung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dies zeigt sich in ihren innovativen Bachelor- und Master-Studiengängen. Ergänzend entwickelt sie arbeitsmarktgerechte Weiterbildungskonzepte für ein lebenslanges Lernen. Die Hochschule Stralsund fördert in hohem Maße die Internationalisierung zur fachwissenschaftlichen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Intensive Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen und anderen nationalen sowie internationalen Einrichtungen gewährleisten eine interessante und praxisorientierte Ausbildung. Sie versteht sich als Motor der regionalen Wirtschaft und als Partner der kleinen und mittleren Unternehmen Vorpommerns.

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Quellenangaben

Textquelle:Hochschule Stralsund, übermittelt durch news aktuell
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