LINKE-Vorsitzende Kipping und Riexinger bleiben gegenüber neuer linker Sammlungsbewegung skeptisch

Berlin (ots) – Knapp zwei Wochen vor dem Parteitag der LINKEN in Leipzig haben sich die Vorsitzenden, Katja Kipping und Bernd Riexinger, erneut distanziert gegenüber der Idee einer linken Sammlungsbewegung geäußert, die von Fraktionschefin Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine verfolgt wird. »Wie groß die Sammlungsbewegung wird und wie sozialistisch sie ausgerichtet ist, das ist ja noch offen. Ich sehe unsere Aufgabe darin, unsere Partei wirkungsmächtiger zu machen. Inhaltlich waren wir schon immer die treibende Kraft.«, sagte Kipping im Interview der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Donnerstagsausgabe). Dabei gehe es durchaus darum, die Gesellschaft gemeinsam mit Verbündeten zu verändern, meint Bernd Riexinger. Beide Vorsitzende weisen auf die Chancen der Linkspartei hin. Gerade in Berlin zeigten Umfragen, dass die LINKE »auch zahlenmäßig die entscheidende Kraft links der CDU werden« könne.

Quellenangaben

Textquelle:neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/59019/3957671
Newsroom:neues deutschland
Pressekontakt:neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Das könnte Sie auch interessieren:

Unter den Linden: Mehr Union oder mehr Nation? Wohin bewegt sich Europa? – Montag, 09. April 2018, … Bonn (ots) - Egal, wo in Europa gewählt wird, fällt der Blick nach der Wahl vor allem darauf, ob EU-Gegner oder EU-Befürworter gewonnen haben. Viele Wahlen innerhalb der EU sind längst Abstimmungen auch über die Europäische Union selbst geworden. Das war im vergangenen Jahr in den Niederlanden und erst recht in Frankreich so - und das gilt 2018 für die Wahlen in Italien oder aktuell in Ungarn. Besonders rechtsnationale Kräfte profilieren sich allerorten mit einem streng nationalen Kurs und gegen die Gemeinschaftspolitik aus Brüssel. Zentraler Punkt der politischen Auseinandersetzung ist dabei ...
Harte Nuss für Olaf Scholz Düsseldorf (ots) - Der Gleichheitsgrundsatz gilt auch, wenn es um die Grundsteuer geht, hat das Verfassungsgericht klar gestellt. Gut so, denn es darf nicht weiter sein, dass der Eigentümer einer Villa in begehrter Lage genauso viel zahlt wie der in weniger guter Lage, nur weil der Immobilienmarkt des Jahres 1964 ein anderer gewesen ist als der von 2018. Oder dass die Differenzen auch in vergleichbaren Lagen immer größer werden. Finanzminister Scholz hat nun eine harte Nuss zu knacken. Er wird nicht verhindern können, dass die Grundsteuer ab 2025 für viele dort steigen wird, wo es in den letzt...
Lateinamerika: Risiko Politik(er) Mainz (ots) - In den anstehenden Präsidentschaftswahlen in Kolumbien, Mexiko und Brasilien wird die breite Unzufriedenheit mit der Politik und den Politikern zum Ausdruck kommen. Das erwartet der Kreditversicherer Coface. Der Coface-Index für politische Risiken zeigt eine hohe Wahrscheinlichkeit für soziale Proteste in der Region. "Die politische Instabilität gefährdet Aktienmärkte, bremst die Zuversicht der Unternehmer und Verbraucher und fördert die abwartende Haltung bei Investoren", heißt es in einem neuen "Coface-Focus". Im Political Risk Index berücksichtigt Coface mehrere Aspekte: polit...