WDR-Intendant Tom Buhrow konkretisiert die Idee einer gemeinsamen Internetplattform von …

Hamburg (ots) – WDR-Intendant Tom Buhrow hat im Interview mit dem Medienmagazin journalist die Idee einer Plattform von Qualitätsmedien im Internet konkretisiert. Der ARD-Vorsitzende und BR-Intendant Ulrich Wilhelm hatte vor wenigen Wochen eine gemeinsame Plattform von öffentlich-rechtlichen Sendern und Zeitungsverlagen erstmals ins Spiel gebracht. Tom Buhrow sagt dazu nun im journalist: „Meine Vision ist, dass wir alles, was wir im aktuellen Bereich audiovisuell haben, ohne Bezahlung auf die gemeinsame Plattform einstellen. Die Zeitungsverlage könnten dann unsere Angebote zu ihrem Text verlinken.“

Als Beispiel führt der WDR-Intendant auf: „Die Verlage könnten sagen: Der Unfall auf der A3, hier ist das Video dazu, und auf dem Bildschirm steht WDR. Die Leute wissen dann, das ist von meinem Landessender.“ Wo die Zuschauer das WDR-Video am Ende sehen würden, ob beim WDR selbst, auf der gemeinsamen Plattform oder der Website des Verlags, sei letztlich zweitrangig, so Buhrow. „Vielleicht verlinken wir sogar zu Text von den Verlagen.“

Die Auseinandersetzungen, die die Verlage und der öffentlich-rechtliche Rundfunk zuletzt immer wieder ausgefochten haben, sieht Buhrow pragmatisch. „Man muss die Konfliktfelder benennen und deutlich machen, wo man sich bewegen und wo man sich nicht bewegen kann“, so Buhrow. „Ich bin überzeugt: Wenn es uns Öffentlich-Rechtliche im Internet nicht gäbe, würde es den Zeitungen nicht wirklich besser gehen.“

Buhrow wirbt dafür, „ohne Denkbarrieren“ und „frei von rechtlichen Beschränkungen“ über eine solche Plattform-Idee weiter nachzudenken.

Diese Vorabinformation ist mit Nennung der Quelle frei. Das komplette Interview mit WDR-Intendant Tom Buhrow lesen Sie in der Juni-Ausgabe des Medienmagazins journalist, die morgen erscheint. Auf Anfrage senden wir Ihnen das Interview gerne vorab zu.

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