4% der EU-Bürger im erwerbsfähigen Alter leben in einem anderen EU-Mitgliedstaat

Luxemburg (ots) – 3,8% der Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) im erwerbsfähigen Alter (20-64 Jahre) waren 2017 in einem anderen Mitgliedstaat als dem ihrer Staatsangehörigkeit ansässig. Dieser Anteil ist von 2,5% vor zehn Jahren angestiegen. Die Situation in den einzelnen Mitgliedstaaten unterschiedlich, wobei der Anteil von 1,0% der EU-Bürger im erwerbsfähigen Alter in Deutschland bis 19,7% in Rumänien reicht.

Hochschulabsolventen sind in der Regel mobiler als die übrige Bevölkerung. 32,4% der mobilen EU-Bürger besitzen einen Hochschulabschluss, während der Anteil für die gesamte EU-Bevölkerung 30,1% beträgt. Dies trifft auch auf Deutschland zu: 54,5% der im EU-Ausland lebenden Deutschen verfügen über einen Hochschulabschluss, gegenüber 26,7% der Wohnbevölkerung Deutschlands.

In den meisten Mitgliedstaaten sind die Erwerbstätigenquoten mobiler EU-Bürgerinnen und -Bürger höher als die ihrer Landsleute, die in dem Land ihrer Staatsangehörigkeit leben, und höher als die durchschnittliche Erwerbstätigenquote der EU (72,1%).

Diese Ergebnisse stammen aus einer Veröffentlichung, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, herausgegeben wurde.

Vollständige Pressemitteilung (PDF-Version) auf der Eurostat-Webseite abrufbar: http://ec.europa.eu/eurostat/news/news-releases.

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