Bundesjustizministerin Barley fordert europäisches Gesetz zur Öffnung von WhatsApp

Hamburg (ots) – Messengerdienste wie WhatsApp sollten „qua Gesetz gezwungen“ werden, sich für andere vergleichbare Angebote zu öffnen. Das fordert Katarina Barley, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, im Podcast-Interview von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin. So werde sichergestellt, dass WhatsApp-Nutzer „auch mit den Nutzern von einem anderen Anbieter kommunizieren“ könnten, sagte sie weiter. Dafür müsse der Dienst seine Schnittstellen öffnen. Dann könnten Kunden zu Angeboten wechseln, „die bessere Datenschutzstandards haben, und könnten trotzdem in ihrer WhatsApp-Gruppe bleiben“, so Barley. „Das Zauberwort heißt Interoperabilität.“

Eine solche Regulierung von Messengerdiensten solle „idealerweise auf europäischer Ebene“ erfolgen. „Das ist beim Mobilfunk möglich und das ist auch bei diesen Systemen möglich“, erklärte Barley in der neuen Folge des Podcasts „Alles gesagt?“ von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin. Die Ministerin selbst nutzt WhatsApp wegen Datenschutzbedenken nicht und ist privat auch nicht bei Facebook: „Ich bin da ganz old-fashioned und verschicke SMS.“

Zum Podcast „Alles gesagt?“: http://www.zeit.de/allesgesagt

Quellenangaben

Textquelle:DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/9377/3958908
Newsroom:DIE ZEIT
Pressekontakt:Valerie Nebe
Referentin Unternehmenskommunikation
Tel.: 040 / 32 80 – 1323
E-Mail: valerie.nebe@zeit.de
www.twitter.com/zeitverlag

Das könnte Sie auch interessieren:

Bei schwerer Krankheit: Deutsche setzen auf innovative Medikamente (VIDEO) München (ots) - 83 Prozent der Deutschen offen für neue Heilmittel- Therapie von schweren Krankheiten gilt als Hauptaufgabe der medizinischen Forschung Wenn es um die Bekämpfung einer schweren Krankheit geht, werfen die Deutschen ihre Skepsis gegenüber Innovationen über Bord. Acht von zehn Bundesbürgern entscheiden sich dann für die Neuentwicklung.(1) Immerhin 22 Prozent würden in jedem Fall zum neuen Medikament greifen.(1) Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zum medizinischen Fortschritt im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. 70 Prozent der De...
Always-on Geräte im Energiecheck: Alexa und Co. kosten nur 60 Cent Strom pro Monat München (ots) - - Smarte Lautsprecher verbrauchen in der Ruhephase weniger als einen Euro Strom pro Monat - Streaming-Adapter wie Google Chromecast und Apple TV kosten monatlich sogar nur rund 40 Cent Strom - Notebooks und Konsolen in Standby verbrauchen am meisten Immer mehr Geräte in deutschen Wohnzimmern kommunizieren rund um die Uhr mit dem Internet und sind ständig abrufbereit - Stichwort: Always-on. Doch was bedeutet das für den Energieverbrauch? E.ON hat nachgemessen und berechnet, wie viel die ständig am Netz hängenden Geräte tatsächlich verbrauchen. Das Ergebnis überrascht: Amazons Al...
Trotz Zinstief: Verbraucher zahlten im ersten Quartal 2018 über 600 Millionen Euro zu viel für … Berlin (ots) - - Volumen neu abgeschlossener Konsumentenkredite betrug 27,17 Milliarden Euro - Zinsen sind im Vergleich zu 2017 im Internet stärker gesunken als im Bundesdurchschnitt - Der Durchschnitts-Konsumentenkredit war im Internet 33 Prozent günstiger als im Bundesdurchschnitt Im ersten Quartal 2018 liehen sich Verbraucher in Deutschland 27,17 Milliarden Euro. Wer seinen Kredit im Internet abschloss, zahlte im Schnitt 1,85 Prozentpunkte weniger Zinsen als im Bundesdurchschnitt. Hätten alle Kreditnehmer ihren Kredit im Internet abgeschlossen, hätten sie insgesamt 612,1 Millionen Euro gesp...