Vorsitzender der Atlantik-Brücke Merz: Strafzölle „völlig unangemessene Reaktion“

Berlin (ots) – Friedrich Merz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Atlantik-Brücke, hat die US-Strafzölle als „eine völlig unangemessene Reaktion“ der Amerikaner kritisiert. „Die Strafzölle auf Stahl und Aluminium sind ein schwerer Rückschlag – nicht nur für die transatlantischen Handelsbeziehungen, sondern für unser Verhältnis zu den USA insgesamt“, sagte der CDU-Politiker in einem Interview mit dem Tagesspiegel (Samstagausgabe).

„Die Europäische Union muss sich entschieden gegen diesen Schritt der Amerikaner wehren.“ Dabei sollte sich Europa mit den G7-Staaten ohne die USA auf eine Reaktion verständigen. „Wenn aus America first dann America alone wird, wird auch der amerikanische Präsident realisieren, dass die USA ohne Partner und Verbündete nichts erreichen können“, hofft Merz.

Chancen sieht er unter anderem in einer engeren Zusammenarbeit mit Kanada. „Strategisch kommen die Kanadier mehr und mehr in den Fokus“, sagte Merz. „Mit CETA haben wir nun erfreulicherweise ein Europäisch-Kanadisches Freihandelsabkommen, das nun hoffentlich nach und nach von den nationalen Parlamenten in Europa ratifiziert wird.“

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