DEG investiert in irakischen Netzwerkbetreiber

Köln (ots) –

– 50 Mio. USD für Telekommunikations-Infrastruktur – Wiederaufbau des Netzwerks im Nordirak und Verbesserung der G3-Kapazitäten – Zugang zu mobilen Informationen und Dienstleistungen

Der Irak steht nach den kriegsbedingten Zerstörungen der letzten Jahre auch im Bereich Telekommunikation vor großen Herausforderungen. Hier engagiert sich die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH jetzt gemeinsam mit weiteren Entwicklungsfinanzierern. Sie stellt dem Mobilfunkbetreiber Atheer Telecom Iraq Limited (Atheer) ein langfristiges Darlehen über 50 Mio. US-Dollar für Infrastruktur-Investitionen bereit. Das Darlehen ist Teil eines umfassenden Finanzierungspakets in Höhe von 269 Mio. US-Dollar, das die zur Weltbank-Gruppe gehörende International Finance Corporation (IFC) arrangiert hat. Weiterer Darlehensgeber ist Finnfund (Finnland).

Ein Schwerpunkt der bis 2019 geplanten Investitionen ist die Modernisierung der Netzwerkinfrastruktur im kriegszerstörten Norden des Irak und die Verbesserung der Servicequalität für die Kunden. Außerdem sollen die Netze landesweit leistungsfähiger werden, bzw. einige entlegene Regionen nun erstmals erschlossen werden. Ziel ist eine für breite Bevölkerungsschichten zugängliche, verlässliche Kommunikations-Infrastruktur.

Mobilfunkverbindungen bedeuten für die Menschen Zugang zu sozialen Serviceleistungen etwa in der Gesundheitsversorgung oder zu mobilen Bankdienstleistungen. Ausbau, Betrieb und Wartung der landesweiten Mobilfunkstationen von Atheer schaffen zudem qualifizierte Arbeitsplätze und lassen wirtschaftliche Impulse erwarten.

Atheer, einer der führenden Netzanbieter im Irak, ist bereits seit 2011 Kunde der DEG. Das Unternehmen ist eine Tochter der kuwaitischen Mobile Telecommunications Company K.S.C. (MTC).

Im Irak arbeitet die DEG außerdem mit dem deutschen Familienunternehmen Knauf zusammen, einem Hersteller von Baustoffen auf Gipsbasis. Im Rahmen des Förderprogramms develoPPP.de, dem Public-Private-Partnership (PPP) Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kofinanziert sie ein Schulungszentrum für Trockenbau in Bagdad.

Quellenangaben

Textquelle:DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft, übermittelt durch news aktuell
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