Radio Bremen steigert seine Hörerzahlen erneut: Bremen Zwei verdoppelt sein Publikum, Bremen Eins …

Bremen (ots) – Radio Bremen hat seine Hörerzahlen erneut steigern können. Das ergab die Media-Analyse 2018 Audio I zur Radionutzung in Deutschland, deren Ergebnisse heute (28.3.2018) veröffentlicht wurden. Knapp 680.000 Hörerinnen und Hörer bundesweit schalten demnach täglich mindestens ein Radioprogramm von Radio Bremen ein. Ein großer Erfolg ist die Verdoppelung der Hörerinnen und Hörer bei Bremen Zwei. Die Media-Analyse 2018 Audio I ist die Leitwährung für die Radionutzung in Deutschland. Sie führt die beiden bisherigen Radio- und Online-Audio-Reichweitenerhebungen ma Radio und ma IP Audio in einer konvergenten Studie zusammen.

Herausragend ist der Erfolg von Bremen Zwei. Nach dem Wechsel von Programmnamen und Änderungen im Programm im Sommer 2017 hat Bremen Zwei die Hörerzahl in Bremen und Bremerhaven aus dem Stand verdoppeln können. Bei der Tagesreichweite montags bis freitags im Land Bremen kommt Bremen Zwei auf 5,2 Prozent, das heißt, rund 30.000 Menschen hören täglich in Bremen und Bremerhaven das Programm Bremen Zwei (ma 2017 Radio II: 2,4 Prozent, 14.000 Menschen). Betrachtet man den weitesten Hörerkreis, die Währung für anspruchsvolle Informations- und Kulturprogramme, so erreicht Bremen Zwei in Bremen und Bremerhaven 89.000 Menschen im Zeitraum von vier Wochen. Im Sendegebiet sind es 252.000 Menschen. Bundesweit haben sogar 325.000 Hörer in den vergangenen vier Wochen mindestens einmal Bremen Zwei gehört.

Radio Bremen-Programmdirektor Jan Weyrauch freut sich besonders über den großen Erfolg von Bremen Zwei: „Das sind die besten Zahlen, die das Programm jemals hatte. Zu verdanken ist dies dem Team von Bremen Zwei, das im vergangenen Jahr begonnen hat, das Programm neu zu gestalten und dem ehemaligen Nordwestradio mit Bremen Zwei einen neuen Namen gegeben hat. Mit 5,2 Prozent Hörern gestern gehört Bremen Zwei damit zu den erfolgreichsten gehobenen Programmen der ARD bezogen auf das jeweilige Bundesland.“

Bremen Eins bleibt die klare Nummer 1 im Land Bremen und kann sogar noch Hörerinnen und Hörer dazugewinnen. Das Programm für Bremen, Bremerhaven und die Region mit den größten Hits aller Zeiten kommt bei der Tagesreichweite montags bis freitags im Land Bremen auf 28,6 Prozent und erreicht somit 163.000 Menschen (ma 2017 Radio II: 25,5 Prozent und 146.000 Menschen). Jan Weyrauch: „Der ganz besondere Musikmix mit den größten Hits aller Zeiten und die starke Verankerung in der Region sind der Schlüssel zum Erfolg. Dies kann man täglich im Programm erleben, zum Beispiel auch jetzt wieder mit Programmaktionen wie den Plattmachern, bei denen die Moderatorinnen und Moderatoren von Bremen Eins internationale Hits auf Plattdeutsch interpretieren.“ Die junge Popwelle Bremen Vier bleibt im Sendegebiet stabil, muss aber im Land Bremen leichte Verluste hinnehmen. 105.000 Menschen schalten Bremen Vier montags bis freitags tagsüber im Land Bremen ein, das entspricht 18,3 Prozent (ma 2017 Radio II: 22,6 Prozent und 129.000 Menschen).

Bremen NEXT, das im August 2016 gestartete crossmediale Programm von Radio Bremen für die 15- bis 25-Jährigen, kann aus methodischen Gründen in dieser Media-Analyse noch nicht ausgewiesen werden.

Die Ergebnisse der Media-Analyse für das WDR-Programm COSMO, an dem Radio Bremen beteiligt ist, werden vom WDR veröffentlicht.

Die Reichweiten-Analyse „ma 2018 Audio I“ wird von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. „agma“ zweimal jährlich in Auftrag gegeben. Für die klassischen Radioangebote befragten vier Marktforschungsinstitute in zwei Wellen (5. Januar bis 12. April 2017 und 3. September bis 9. Dezember 2017) deutschsprachige Personen ab 14 Jahren und führten insgesamt 68.383 repräsentative Telefon-Interviews durch. Dabei wurde durch Vorlesen von Sendernamen und Slogans nach 314 in Deutschland verbreiteten Radioprogrammen gefragt. Im Land Bremen waren es 1.476 Befragungen, im Land Bremen plus Ausstrahlungsgebiet von Radio Bremen wurden 2.952 Personen interviewt. Ermittelt wurde die Radionutzung für alle Sender und alle Verbreitungswege (UKW, DAB+, Internet).

Als Konvergenzstudie enthält die ma Audio neben den bislang in der ma Radio ausgewiesenen klassischen Radioangeboten auch Reichweiten für Online-Audio-Angebote, wie Webradios, Musik-Streaming-Dienste (MSD) und User Generated Radios (UGR). Für kommerzielle Radio- und Audio-Anbieter bietet sie eine einheitliche Vermarktung aller Angebote und Kombinationen. Aus öffentlich-rechtlicher Perspektive ermöglicht sie einen direkten Reichweitenvergleich von klassischem Radio mit Webradio und Online-Audio-Angeboten.

Die Ergebnisse der nächsten Media-Analyse, der ma 2018 Audio II, werden voraussichtlich am 11. Juli 2018 bekannt gegeben.

Die Pressemitteilungen von Radio Bremen werden im Internet unter www.radiobremen.de/presse veröffentlicht.

Quellenangaben

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