Mein Ausland – Erstausstrahlung: Aufstand am Peace River – Kanadas Heimatschützer gegen …

Bonn (ots) – Im kanadischen British Columbia verteidigen Ureinwohner und Farmer ihre Heimat gegen Großunternehmer – von der Politik werden sie dabei im Stich gelassen. Molina Dawson stammt aus dem kleinen Dorf Kingcome an der kanadischen Pazifikküste und gehört dem Volk der Musgamagw an. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Team begleiten sie auf ihrem Weg des Protests: Wie sie eine Fischfarm der norwegischen Firma Marine Harvest besetzt und dort in einer Hütte ausharrt. Angeführt wird der Aufstand von ihrem Häuptling Willie Moon. Der Chef der Musgamagw macht die Fischfarmen für die Ausrottung des Wildlachses verantwortlich und fordert, diesen die Lizenz zu entziehen.

Etwa 1000 Kilometer nördlich wohnt das Farmerehepaar Arleen und Ken Boon. Ihr Land ist enteignet worden, weil die Firma BC Hydro den Peace River auf 100 Kilometer fluten möchte. Es ist das derzeit größte Staudammprojekt in Nordamerika. Seit zweieinhalb Jahren wird am Peace River Damm gebaut, geschätzte Baukosten: 10,5 Mrd. kanadische Dollar. Die Fertigstellung soll im Jahr 2024 erfolgen, Ziel ist die Lieferung von 5100 Gigawattstunden Strom pro Jahr – 100 Jahre lang.

Seitdem eine neue sozialdemokratische Regierung in der Landeshauptstadt Viktoria die Geschäfte führt, haben die Boons wieder Hoffnung, dass das Großprojekt gestoppt werden kann. Ein Bündnis aus Farmern und indigenen Völkern, den sogenannten First Nations, bekämpft den Staudamm seit Jahren als ökologische Katastrophe. Unterstützt wird ihr Widerstand von den Grünen, Amnesty International und prominenten Wissenschaftlern.

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