Spahn zur Hartz-IV-Debatte: Langzeitarbeitslosigkeit abbauen, Kinderzuschlag reformieren

Düsseldorf (ots) – Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich mit konkreten Vorschlägen in die Debatte um Grundeinkommen und Hartz IV eingeschaltet: „Arbeit muss sich lohnen. Das ist der entscheidende Grundsatz. Wir haben deshalb in der Koalition das klare Ziel, Vollbeschäftigung zu erreichen und Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen“, sagte Spahn der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Der CDU-Politiker hat dabei insbesondere Familien im Blick, die Hartz IV beziehen: „Genauso wichtig ist es, den Kinderzuschlag, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, klug weiterzuentwickeln“, sagte Spahn. So, wie er heute ausgestaltet sei, würden Eltern mit niedrigem Einkommen bestraft, wenn sie mehr arbeiten. „Wenn der Kinderzuschlag bei steigenden Einkommen langsamer abschmilzt, lohnt es sich, zu arbeiten. So verringern wir Familienarmut in Deutschland. Wenn die SPD da konkret wird, finden wir sicher schnell Lösungen“, sagte Spahn. Er verwies auch darauf, dass er Vorschläge von Arbeitdminister Hubertus Heil erwartet „für einen ganzheitlichen Ansatz aus Qualifizierung, Vermittlung und Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt“.

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