NRW-Justiz will hart gegen Telefonabzocke vorgehen

Essen (ots) – Die Gewerkschaft der Polizei in NRW bemängelt, dass Betrug am Telefon nicht zur Anzeige gebracht werden kann, wenn der Täter im Ausland sitzt und die Tat nicht vollendet wird. Landeschef Arnold Plickert sagte der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ, Samstagsausgabe): „Dafür habe ich kein Verständnis. Bei Einbruch wird schon beim reinen Versuch eine Anzeige aufgenommen.“ Nach einer Anzeige sei es zwar immer noch schwer, die Täter zu fassen. Aber die Dimension der Betrugsfälle würde besser sichtbar. Plickert reagierte auf die Ankündigung von NRW-Innenminister Peter Biesenbach (CDU), einen Spezial-Staatsanwalt für Betrugsfälle gegen Senioren einzusetzen.

Plickert sagte, er vermute, dass wegen der demografischen Entwicklung Senioren künftig noch häufiger Ziel von Kriminellen würden. „Betrug in der Pflege, Diebstähle in Seniorenheimen, Abzocke am Telefon dürften zunehmen“.

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