Vergiftetes Klima Leitartikel von Egbert Niessler

Berlin (ots) – Es klingt irgendwie logisch: Ein ehemaliger russischer Geheimdienstler fällt einem Anschlag zum Opfer, bei dem ein in der Sowjetunion entwickeltes Nervengift verwendet worden sein soll. Moskau hat einmal erklärt, Verräter zu vernichten. Die Spur kann also nur direkt in den Kreml führen. Eine andere Möglichkeit gebe es faktisch nicht, lautet die Londoner Logik. Gibt es aber doch. Schon die Berufsbezeichnung Doppelagent für Sergej Skripal legt nahe, dass es mindestens zwei Seiten gibt, die offene Rechnungen mit dem Opfer haben könnten. Vor allem aber fehlt bisher jeder handfeste Beweis. So sind nicht nur Skripal und seine Tochter vergiftet, auch die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sind es. Für eine Rückkehr zu den üblichen diplomatischen Gepflogenheiten sollte es aber nie zu spät sein.

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