Kommentar zur Syrien-Konferenz

Stuttgart (ots) – Die Türkei, Russland und der Iran wollen als Ordnungsmächte im Bürgerkriegsland Syrien auftreten, können ihre Differenzen aber nicht beilegen. Das hat vor allem einen Grund: Alle Akteure sehen auch nach sieben Jahren Krieg Chancen, ihre Ziele besser auf dem Schlachtfeld zu erreichen als am Verhandlungstisch. Die türkische Intervention im Norden Syriens ist ein Beispiel dafür. Der Iran fordert die Übergabe der von der Türkei eroberten nordsyrischen Region Afrin an die Regierung in Damaskus – doch Ankara denkt nicht daran. Politische Bemühungen um ein Ende der Kämpfe haben angesichts dieser Lage keine Chance

Quellenangaben

Textquelle:Stuttgarter Nachrichten, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/39937/3908034
Newsroom:Stuttgarter Nachrichten
Pressekontakt:Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cvd@stn.zgs.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Scharfe Kritik an geplanter Beschaffung von Kampfdrohnen Osnabrück (ots) - Scharfe Kritik an geplanter Beschaffung von Kampfdrohnen Grüne: Union ist blind für Risiken - "Völkerrechtswidrige Einsätze" Osnabrück. Die geplante Anmietung neuer Kampfdrohnen für die Bundeswehr stößt bei der Opposition im Bundestag auf scharfe Kritik. Agnieszka Brugger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag), die Union sei blind für die enormen Risiken von Kampfdrohnen und treibe ihre Beschaffung seit Jahren voran. Die SPD mache nun den Weg für das umstrittene Waffensystem frei, obwohl sie jahrelang...
DGB-Chef fordert Regierung auf, in Meseberg den Weg für Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeit Weg … Düsseldorf (ots) - DGB-Chef Reiner Hoffmann hat die Bundesregierung aufgefordert, bei der Kabinettsklausur in Meseberg sofort grünes Licht für das geplante Rückkehrrecht von einem Teilzeit- in einen Vollzeitjob zu geben. "Das Rückkehrrecht ist eines von mehreren wichtigen Vorhaben, die rasch vorgelegt und umgesetzt werden müssen", sagte Hoffmann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Vor allem Frauen steckten in der Teilzeitfalle fest. Sie bekämen mit dem Rückkehrrecht endlich eine Perspektive. "Für Unternehmen, die sich über Fachkräftemangel beschweren, ist die...
Wo sind die Lichterketten? Leitartikel von Diana Zinkler Berlin (ots) - Größer könnte der Unterschied zwischen den jungen Männern nicht sein. Der eine schlägt mit Hass im Gesicht auf den anderen ein. Der Täter ist offenbar arabischstämmig und glaubt, dass sein Opfer Jude sei, weil es eine Kippa trägt. Der Attackierte scheint am nächsten Tag keinen Hass zu fühlen. Das ist der Unterschied zwischen den beiden. Adam hätte jedes Recht dazu. Stattdessen ist er enttäuscht. Denn er glaubte nicht, dass es für ihn in Deutschland mit einer Kippa gefährlich werden könnte. Dass es so ist, sollte uns alle beschämen. Warum sind nicht Millionen Menschen auf der Str...
Tags: