zur Kritik an Coca-Cola

Bielefeld (ots) – Dass in etlichen Limonaden viel zu viel Zucker enthalten ist, ist kein neues Problem. So gesehen, hat die Umweltschutzorganisation Foodwatch mit ihrer Kritik an Coca-Cola ein altes Thema neu befeuert. Tatsächlich gilt: Wer seinen Zuckerkonsum nicht im Griff hat, riskiert nicht nur übergewichtig zu werden. Er kann etwa auch an Diabetes erkranken. Das kann niemandem gefallen – damit ist das Thema nach wie vor aktuell.

Es wäre jedoch einseitig, nur Coca-Cola an den Pranger zu stellen. Weitaus schlimmer ist, dass es weiten Teilen der Lebensmittelhersteller offenbar gelingt, in ihren Produkten einen relativ hohen Anteil an Industriezucker zu verarbeiten. Warum tun sie das? Weil wir Verbraucher auf Süßes stehen und uns gerne verführen lassen. Oder anders gesagt: Süße Produkte verkaufen sich besser.

Um so wichtiger sind Aufklärung und Transparenz. Allerdings muss auch der Verbraucher aktiv mitwirken. Auf den meisten Produkten kann er den Zuckeranteil nachlesen. Ist dieser zu hoch, sollte er das Produkt im Supermarktregal stehen lassen – der Gesundheit zuliebe.

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Textquelle:Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
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