Außenhandelsverband bleibt für mehr chinesische Marktöffnung skeptisch

Osnabrück (ots) – Außenhandelsverband bleibt für mehr chinesische Marktöffnung skeptisch

BGA-Präsident Bingmann: Es bleibt abzuwarten, wie weit der Ankündigung Pekings nun Taten folgen

Osnabrück. Der Groß- und Außenhandelsverband BGA begrüßt den Vorstoß der chinesischen Regierung für mehr Marktöffnung. „Es bleibt aber abzuwarten, wie weit dieser Ankündigung Taten folgen“, sagte BGA-Präsident Holger Bingmann der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). „Die jüngsten Beschlüssen der chinesischen Regierung zeigen noch nicht in Richtung Öffnung, sondern in Richtung eines neuen, technologischen Protektionismus“. Hierzu zählt der Verband das jüngste Cyber Security Law und ein neues Exportkontrollgesetz. „Dessen ungeachtet würden wir uns natürlich eine Öffnung wünschen, denn China profitiert schließlich auch von unserer offenen Volkswirtschaft“, sagte Bingmann weiter.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hatte zuvor auf dem asiatischen Wirtschaftsforum im südchinesischen Bo’ao geringere Zölle auf Autoimporte, mehr Marktzugang und bessere Investitionsbedingungen für ausländische Unternehmen in Aussicht gestellt.

Der BGA-Chef lobte Pekings Bemühen für eine Beilegung des Handelsstreits mit den Vereinigten Staaten. „Wir begrüßen, dass China die Welthandelsorganisation WTO zur Streitschlichtung in die Auseinandersetzung mit den USA angerufen hat. Schließlich ist es die WTO, die Organisation, die über die entscheidende Legitimität verfügt“, sagte Bingmann.

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