Grundsteuer – Eine diffizile Reform

Straubing (ots) – Es ist durchaus möglich, unterschiedlich genutzte Immobilien auch unterschiedlich zu besteuern. Dazu gibt es bereits ein Modell, das von vielen Seiten befürwortet wird. Es nennt sich Bodenwertmodell und sieht als Grundlage der Besteuerung im Wesentlichen Grund und Boden vor, die Bebauung spielt dagegen eine untergeordnete oder gar keine Rolle. Das wiederum bedeutet, dass beispielsweise unbebaute Grundstücke in besonders guten Lagen wesentlich höher besteuert werden können, als dies heute der Fall ist. Da solche Immobilien keinen Ertrag bringen, kann man sich versprechen, dass sie dann unter dem Druck der Steuerlast bebaut werden. Dies würde zum einen die Spekulation auf laufend steigende Preise für Bauland eindämmen und auf der anderen das Wohnraum-Angebot wesentlich erhöhen.

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