zur 68er Bewegung

Halle (ots) – So abstrus – und zum Teil mit verbrecherischen Irrwegen wie der Terror der RAF – manche dieser Positionen auch waren, sie forderten die Mehrheitsgesellschaft zu einer geistigen Auseinandersetzung heraus, die dem demokratischen Klima im Lande gut getan hat. Die heutige Klage, so vieles erscheine alternativlos, der Mainstream ersticke jeden abweichenden Gedanken, wäre damals gar nicht verstanden worden. Noch bis zum Beginn der 90er Jahre gehörten zum öffentlichen Meinungsspektrum ganz selbstverständlich auch widerständige Positionen. Doch zog über die Jahre eine geistigen Verödung und die Sehnsucht nach Widerworten ein. Es ist eine bittere Ironie der Geschichte, dass nun ausgerechnet eine neue Rechte beansprucht, diese Leerstelle zu füllen, manchmal sogar mit kopierten Formen der einstigen Linken.

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