Expertenchat der Deutschen Parkinson Vereinigung zum Welt-Parkinson-Tag 2018

— Zum Expertenchat http://ots.de/c1kFwq —

Neuss (ots) –

Die meisten Menschen halten Parkinson für eine Erkrankung des Alters. Doch von den aktuell rund 450.000 Parkinson-Patienten in Deutschland hat jeder Zehnte die Diagnose bereits vor seinem 40. Lebensjahr erhalten. Für die Betroffenen bedeutet das: Die Erkrankung wird sie die nächsten 30, 40 oder mehr Jahre begleiten. Es gilt also, sich bestmöglich auf die gesundheitlichen, physischen, psychischen und sozialen Folgen einzustellen, die Parkinson mit sich bringen kann. Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags 2018 bietet die Deutsche Parkinson Vereinigung Betroffenen die Gelegenheit, sich mit Parkinson-Experten im Chat auszutauschen.

Herausforderung Langzeit-Therapie

Die Symptome und Begleiterscheinungen von Parkinson lassen sich über viele Jahre hinweg kontrollieren und beeinflussen. Voraussetzung ist eine Therapie, die von Beginn an auf die bestmögliche Kombination aus Langzeitwirkung und Langzeitverträglichkeit abzielt. Welche Medikamente wann eingesetzt werden sollten, hängt sowohl vom Alter und dem Beschwerdebild ab als auch von der Lebenssituation des Patienten, seiner Einstellung zu seiner Erkrankung sowie von seinen Erwartungen an die Therapie.

Mehr als Medikamente

Parkinson wirkt sich auf Körper, Seele und Geist aus – die Notwendigkeit ganzheitlich ausgerichteter Therapien liegt also auf der Hand. Hinzu kommt, dass die Medikamente besonders bei Langzeitanwendung Auswirkungen mit sich bringen können, die therapeutisch behandelt werden müssen. Physiotherapie, Ergotherapie, Sprech- und Sprachtherapie, Psychotherapie und neuropsychologische Verfahren finden sich in den Behandlungsleitlinien ebenso wieder wie die psychosoziale und sozialrechtliche Beratung.

Expertenrat zur Therapie bei Juvenilem Parkinson

– Welche Therapiebausteine stehen zur Verfügung? – Wie und wie lange wirken die Medikamente? – Ab wann ist eine Kombinationstherapie mit L-Dopa sinnvoll? – Wann kommen operative Maßnahmen in Betracht? – Was leisten unterstützende Therapien? – Wie gehe ich auf Dauer mit der psychischen Belastung um?

Antworten auf alle Fragen rund um die Parkinsontherapie gibt am Donnerstag, den 12. April von 17 bis 19 Uhr unter www.sprechstunde.chat bei diesen Experten:

– Priv.-Doz. Dr. med. Lothar Burghaus, Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Heilig Geist-Krankenhaus Köln – Prof. Dr. med. Stephan Klebe, Facharzt für Neurologie, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Essen

Übrigens: Expertenrat zur Parkinsontherapie gibt es am 12. April auch telefonisch – von 10 bis 14 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 5 33 22 11.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.
Textquelle:Deutsche Parkinson Vereinigung e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/17088/3913285
Newsroom:Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.
Pressekontakt:Volker Klein
______________________
pr | nrw
Ulrich & Klein GbR
Schanzenstraße 22
51063 Köln

Tel 0221 788 887 88
Fax 0221 788 887 87
Mobil 0175 40 30 292
vk@pr-nrw.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Magnesium – in allen Lebenslagen wichtig Ismaning (ots) - Es ist ein essenzieller Mineralstoff, den jeder Mensch braucht: Magnesium schenkt uns Energie, macht stark und lässt uns schwierige Zeiten besser überstehen. Magnesium ist ein so genannter essenzieller Stoff, es kann von unserem Körper nicht selbst hergestellt werden. Wir müssen es also über die Nahrung zu uns nehmen. Doch selbst wer sich ausgewogen ernährt, nimmt nicht immer ausreichend Magnesium zu sich. "Aktuelle Expertenmeinungen gehen davon aus, dass bei einer durchschnittlichen westlichen Ernährungsweise über 50 Prozent der Bevölkerung nicht auf die empfohlene Zufuhrmeng...
Trotz Lähmung selbstverständlich gehen Duderstadt (ots) - Bei einem Motorradunfall im September 2016 brach David Michlbauer sich seine Hüfte. Sein linkes Bein ist seither aufgrund einer Rückenmarksverletzung hüftabwärts komplett gelähmt. Der 24-Jährige war deshalb bis vor Kurzem auf Gehhilfen angewiesen. Auf Treppen hat er nur sein rechtes Bein genutzt und ist gehüpft. Kopfsteinpflaster und Schrägen waren für David echte Hindernisse. "Am Ende eines Tages war ich muskulär immer völlig erschöpft, ich musste ja viel über die Hände abfangen, hatte nie die Hände frei", so der Bayer. Seit März dieses Jahres trägt David das neue C-Brace®....
Was tun gegen unbewusstes Zähneknirschen? München (ots) - Aktuelle Auswertungen der SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) zeigen: Die Versicherten erhalten immer häufiger Kieferschienen - oftmals, weil sie ihre Zähne unbewusst im Schlaf aufeinanderpressen. Die Schiene dient dabei als Abriebschutz, der die Zähne vor einem drohenden Verschleiß bewahrt. Auf diese Weise lassen sich zwar die Folgen des Zähneknirschens mindern - effektiver ist es jedoch, sich mit den Ursachen auseinanderzusetzen, weiß die SBK. Sie erklärt, was hinter dem unbewussten Zähneknirschen steckt und wann Krankenkassen die Kosten für Kieferschienen übernehmen. Unbew...