Extremisten haben in der Bundeswehr nichts verloren

Straubing (ots) – Das versteht sich von selbst: Jeder Fall von Rechtsextremismus in der Bundeswehr ist einer zu viel. Und es erscheint in der Tat besorgniserregend, wenn der militärische Abschirmdienst derzeit in 431 Fällen Ermittlungen wegen eines entsprechenden Verdachts führt. Allerdings muss diese Zahl auch in Relation gesetzt werden: Die Bundeswehr verfügt aktuell über knapp 180 000 Soldaten. Da wird die Menge der mutmaßlich rechtsextremen Vorfälle überschaubar. Der Alarmismus der Linken, die der Bundeswehr pauschal ein Rechtsextremismus-Problem unterstellt, ist übertrieben.

Quellenangaben

Textquelle:Straubinger Tagblatt, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/122668/3915133
Newsroom:Straubinger Tagblatt
Pressekontakt:Straubinger Tagblatt
Ressortleiter Politik/Wirtschaft
Dr. Gerald Schneider
Telefon: 09421-940 4449
schneider.g@straubinger-tagblatt.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Steinmeier und Ukraine Halle (ots) - Auch in der Ukraine selbst ist die Lage ernüchternd. Präsident Petro Poroschenko, vor vier Jahren als prowestlicher Hoffnungsträger gewählt, versprach damals, den Bürgerkrieg zu beenden, Korruption und Misswirtschaft zu besiegen, die Ukraine eng an die EU zu binden und Kurs auf einen Beitritt zu nehmen. Gelungen ist nichts von alledem. Im Gegenteil: Unter dem Milliardär Poroschenko hat sich die Herrschaft der Oligarchen verfestigt, genau wie die abgrundtiefe Enttäuschung der Menschen über die Eliten im Land. Gerade Letzteres ist brandgefährlich, denn es treibt vor allem junge M...
Kommentar Digitale Auszeiten für Familien = Von Kirsten Bialdiga Düsseldorf (ots) - Eine Technologie sollte den Menschen dienen - nicht umgekehrt. Dies gilt auch für die Digitalisierung. Eine aktuelle nordrhein-westfälische Studie über "Familien im Digitalzeitalter" lässt anderes vermuten. Digitale Geräte bringen demzufolge den Familien bisher keinen Zeitgewinn. Eher ist es so, dass gerade Eltern, die Smartphones und Tablets besonders oft nutzen, über Zeitnot klagen. Dabei ist es doch eines der Versprechen der Digitalisierung, das Leben einfacher zu machen, den Menschen mehr Zeit zu schenken. Politik und Wirtschaft können dazu einiges beitragen. Zum Beispie...
Lehrer-Gewinnung in Sachsen-Anhalt Halle (ots) - Aber wenn man Steuermittel nicht ausgibt, sondern nur welche bezahlt, kann man sich auch über die teure Hauruck-Aktion ärgern. Sie ist nämlich gleichzeitig Ausdruck einer kurzsichtigen Politik. Wer heute Lehrer braucht, muss deren Einstellung Jahre früher beschließen. Pädagogen wachsen nicht auf Bäumen, man muss sie an Hochschulen ausbilden, mit entsprechenden Kapazitäten. Im vorigen Kabinett von Reiner Haseloff (CDU) konnten sich der Kultus- und der Finanzminister, Stephan Dorgerloh und Jens Bullerjahn (beide SPD), nicht auf eine nachhaltige Personalpolitik einigen. Die Herre...
Tags: