Mercedes-Benz Vans-Chef Volker Mornhinweg: „Es geht nicht mehr darum, einen Transporter zur …

Amsterdam (ots) –

In Amsterdam wird der neue Sprinter Journalisten aus der ganzen Welt vorgestellt EXKLUSIVINTERVIEW VOLKER MORNHINWEG, LEITER MERCEDES-BENZ VANS

Anmoderation:

Der Mercedes-Benz Sprinter hat einer ganzen Fahrzeugklasse ihren Namen gegeben und steht wie kein einziges anderes Fahrzeug als Synonym für den Transporter. Mehr als 3,4 Millionen Fahrzeuge sind von den ersten Generationen produziert worden und sind in über 130 Ländern unterwegs. Im Juni folgt die dritte Generation, die durch innovative Vernetzungslösungen für einen Effizienzsprung und für eine spürbare Erleichterung der administrativen Aufgaben sorgen wird. Unternehmen, Fahrer, aber auch Kunden werden von den Innovationen profitieren. Davon können sich Journalisten aus der ganzen Welt überzeugen, die zur Fahrvorstellung des Sprinter nach Amsterdam gekommen sind. Im Interview erläutert Volker Mornhinweg, Chef Mercedes-Benz Vans, was der neue Transporter an Highlights zu bieten hat:

1. Herr Mornhinweg, bei der Fahrvorstellung des neuen Sprinter in Amsterdam haben Sie auf die Herausforderungen für den Transporterbereich hingewiesen. Welche sind das?

Es geht nicht mehr nur darum, einen Raum zur Verfügung zu stellen oder eine Transportkapazität, sondern dass wir uns stärker integrieren in das Gesamtsystem unserer Kunden, damit wir ihre Wertschöpfungskette weiter unterstützen und effizienter machen. Deswegen haben wir jetzt ein ganzheitliches System im Angebot. (0’18)

2. Welche neuen Logistikangebote bieten Sie mit der Sprinter-Markteinführung im Juni?

Die Digitalisierung und das Internet eröffnen uns natürlich komplett neue Möglichkeiten, die wir so in der Vergangenheit nicht hatten. Deswegen haben wir heute diese Technologie in unser Fahrzeug integriert. Das heißt, unser Fahrzeug ist von überall auf der Welt ansprechbar. Man kann mit dem Fahrzeug kommunizieren, man kann Informationen abholen, für den Flottenmanager zum Beispiel. Der sieht, wann ist ein Service einzubuchen. Das nennen wir Mercedes PRO. (0’23)

3. Welche Informationen können Sie dem Disponenten oder dem Unternehmer liefern?

Wie effizient ist der Fahrer gerade unterwegs? Wie erreicht er bestmöglich, auf schnellstem Weg sein Ziel? Das sind Themen, die wir dort integriert haben. Und die Kunden sind da richtig heiß drauf, die warten jetzt, das erste Fahrzeug entgegennehmen zu können mit genau dieser neuen Technologie. (0’15)

4. Sie bieten auch dem Fahrer eine ganze Menge. Das beginnt beim Angebot Ihrer unterschiedlichen Cockpits. Warum nicht für alle Sprinter ein einheitliches Armaturenbrett?

Durch die Breite in unserem Geschäftssystem – vom Handwerker über den Shuttleservice bis hin zu Wohnmobilfahrzeugen oder den Paketzustellern – müssen wir einfach immer das richtige Produkt, das richtige Interieur, den richtigen Fahrerarbeitsplatz anbieten. Deswegen haben wir heute eine sogenannte Skalierbarkeit in unserem Fahrzeug entwickelt, wo wir auf der einen Seite für den Paketzusteller, der mit einem hocheffizienten Fahrzeug unterwegs ist, aber auch natürlich für den Shuttler ein sehr wertiges, premiumorientiertes Fahrzeug anbieten. Ich glaube, das kommt schon heute bei den Journalisten und – davon sind wir überzeugt – morgen bei den Kunden sehr gut an. (0’40)

5. Schon im kommenden Jahr – im Sommer 2019 – kommt der Elektro-Sprinter. Welche Kundengruppe werden Sie mit dem E-Sprinter ansprechen?

Wir haben ja 2011 das erste elektroangetriebene Fahrzeug unseren Kunden angeboten. Es war damals vielleicht sehr früh, aber die allgemeine Begeisterung war da. Im Nachhinein, muss man sagen, war sie nicht nachhaltig genug, aber wir denken, dass heute der Zeitpunkt reifer ist. Vor allen Dingen für die Stadt, zum Beispiel für Paketzusteller oder für Menschen, die im Service arbeiten, die einen sehr planbaren Tagesablauf haben. Da kann man sehr deutlich ein Paket schnüren, welches genau dieser Anforderung gerecht wird, das heißt eine Batteriekapazität zu installieren, die genau dafür passt. Dadurch spart man auf der einen Seite natürlich Kosten, auf der anderen Seite aber auch Gewicht, eine Batterie ist schwer und unsere Kunden brauchen das Gewicht, um ihre Geschäfte abzuwickeln. Deswegen sind wir genau für diese Herausforderungen überzeugt, dass elektroangetriebene Fahrzeuge, in dem Fall der Sprinter, genau das Richtige sind. (0’53)

6. Sie geben dem neuen Sprinter ein – für einen Van – noch nie dagewesenes Sicherheitspaket mit. Was ist der Grund dafür?

In unserem Markenkern von Mercedes-Benz steht Sicherheit ganz klar ganz oben an. Deshalb haben wir jetzt auch im neuen Sprinter versucht, dem unfallfreien Fahren wieder einen großen Schritt näherzukommen. Deswegen haben wir all diese Technologien, Fahrerassistenzsysteme, wie man das nennt, um den Fahrer bei seiner täglichen Arbeit zu unterstützen. (0’16)

7. Bei den Journalisten kam das neue Design sehr gut an. Wie schwer ist es, das Design eines Transporters weiterzuentwickeln?

Ich muss sagen, die Designer haben aus meiner Sicht einen wirklich tollen Job gemacht. Auf der einen Seite ist es natürlich eine Herausforderung, denn Funktionalität steht im Vordergrund. Wir haben eine klare Transportperformance abzuliefern. Es geht um bestimmte Lasten, die zu bewegen sind. Da ist natürlich per se eine gewisse rechteckige Form vorgeschrieben, aber es ist ihnen gelungen, jetzt auch im dritten Sprinterprodukt nochmal einen großen Hub zu machen, das Fahrzeug sehr modern darzustellen. (0’31)

Abmoderation:

Mercedes-Benz Vans-Chef Volker Mornhinweg im Exklusivinterview. Das Unternehmen stellt gerade in Amsterdam den neuen Sprinter vor. Die Markteinführung ist im Juni 2018. Die Preise beginnen bei knapp 20.000 EUR.

Quellenangaben

Textquelle:Mercedes-Benz, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/28486/3915380
Newsroom:Mercedes-Benz
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