„Bericht aus Berlin“ am Sonntag, 15. April 2018, um 18:30 Uhr im Ersten

München (ots) – Moderation: Tina Hassel

Geplante Themen:

Gefährliche Abschreckung / Die Situation in Syrien scheint zu eskalieren. US Präsident Trump verschickt eine Kriegserklärung per Twitter, Großbritannien erklärt sich solidarisch, Frankreich will auch mitziehen und Russland hat klargemacht, dass es keine direkten Angriffe gegen Assad dulden wird. Amerikas Beziehungen zu Russland seien schlechter als im Kalten Krieg, erklärt Donald Trump. Doch wie agiert Russland? Mit einem Gegenschlag oder mit einer konstanten Destabilisierung der westlichen Bündnispartner? Hackerangriffe, Desinformationskampagnen, psychologische Verunsicherung – es sind mehr oder weniger subtile Formen der Kriegsführung. Ein Bericht von Michael Stempfle. Dazu als Live-Studiogast Bundesaußenminister Heiko Maas, der auch über die Position Deutschlands in diesem Konflikt sprechen wird

„Hau ab, du Jude“ – Antisemitismus in Deutschland / Jahrelang wurde ein jetzt 15-Jähriger beleidigt, verprügelt, gemobbt, weil er Jude ist. Erst seitdem er die Schule gewechselt hat, geht es ihm wieder besser. Ein Fall von vielen. Antisemitismus und Judenhass scheinen auf vielen deutschen Schulhöfen alltäglich zu sein. Langsam wird die Öffentlichkeit sensibler für das Thema. Die Politik verspricht, in Zukunft verstärkt Sozialarbeiter an die Schulen zu schicken. Tamara Anthony hat mit der betroffenen Familie gesprochen und fragt, wie es sein kann, dass mehr als 70 Jahre nach dem Nationalsozialismus in Deutschland solche Stimmen wieder laut werden und wie die Familie damit lebt. Auch dazu Studiogast Heiko Maas, der sich in seiner Zeit als Justizminister mit diesem Thema beschäftigt hat und der als amtierender Außenminister bereits mit seinem Antrittsbesuch in Israel ein Zeichen setzte

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