Kommentar zum Echo für Kollegah und Farid Bang

Stuttgart (ots) – Provokation, Revolte und bewusste Abgrenzung gegenüber der vermeintlichen Erwachsenenwelt sind seit eh und je Bestandteil der Jugendpopkultur. Das kann und soll auch weiter möglich sein. Aber dass irgendwann nur noch der als cool gilt, der den Bogen möglichst weit überspannt; dass nur noch denjenigen Respekt entgegenschlägt, die sich am krassesten über gesellschaftliche Normen hinwegsetzen; und dass diejenigen am heftigsten abgefeiert werden, die möglichst jedes Tabu brechen wollen: Das wären betrübliche Aussichten. Das alles würde eine ganze Idee zunichte machen. Weil Kunst das Wahre, Schöne und Gute fördern soll – und nicht die Gedankenlosigkeit.

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