Schwierige Kapitalsuche

Frankfurt (ots) – Nach dem Rekordverlust 2016 von 2 Mrd. Euro ist die Nord/LB im vergangenen Jahr dank einer um rund 2 Mrd. Euro gesunkenen Risikovorsorge wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Selbstgesteckte Ziele, auch die Kapitalquoten aus eigener Kraft zu verbessern, das Schiffsfinanzierungsportfolio zu reduzieren und mit der Integration der 2016 in Not geratenen, vollständig übernommenen Bremer Landesbank einen ersten Schritt in der Neuaufstellung des Konzerns zu schaffen, hat die Landesbank erreicht. Ein Sanierungsfall ist die Nord/LB nicht. Doch die steigenden Kapitalanforderungen der Aufsicht und Ratingagenturen erfordern eine Stärkung der vergleichsweise dünnen Kapitaldecke. Dabei spielt Niedersachsen als Hauptträger die zentrale Rolle.

Unter den Landesbanken liegen die Hannoveraner mit einer Kernkapitalquote von gut 12 % weiterhin am Ende. LBBW, BayernLB und Helaba kamen Ende 2017 auf ein Niveau über 15 %. Der Druck, die Kapitalausstattung und die Ertragsbasis der Nord/LB mit einer Neuaufstellung im Zuge des Zusammenschlusses mit der Bremer Landesbank zu stärken, hat zugenommen. Moody’s hat vor dem Hintergrund der nicht ausgestandenen Schiffskrise die Bonitätsnoten 2017 herabgestuft, der Ausblick ist negativ.

Mit der Antwort auf die Frage, wie die Nord/LB den steigenden Anforderungen der Bankenaufsicht und der Ratingagenturen begegnen will, werden sich die Träger nicht mehr lange Zeit lassen können. Dabei zeichnet sich ab, dass nicht alle Eigentümer eine milliardenschwere Kapitalzufuhr mittragen werden. Die Sparkassen in Niedersachsen werden als zweitgrößter Träger ihren Anteil von gut 26 % verwässern lassen, wenn sie die mit der Beteiligung verbundenen Risiken reduzieren wollen. Hinzu kommt, dass bei der Prüfung der in Frage kommenden Optionen eine Lösung gefunden muss, die marktkonform ist und kein EU-Beihilfeverfahren auslöst. Andernfalls müsste die Nord/LB mit strengen Auflagen rechnen.

Dass Finanzinvestoren Eigentümer einer Landesbank werden können, zeigt der unlängst vereinbarte Verkauf der ebenfalls von der Schiffskrise gebeutelten HSH Nordbank. Doch ist die Ausgangslage bei der Nord/LB als Konzernmutter der Braunschweigischen Landessparkasse komplizierter. Es stellt sich bei einer Beteiligung von Finanzinvestoren auch die Frage nach einem Verbleib der Nord/LB im Haftungsverbund der Sparkassengruppe. Denkverbote gibt es für Niedersachsen erklärtermaßen nicht. Das leuchtet ein: Einfach ist die Suche nach der Kapitalzufuhr für die Nord/LB nicht.

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