Greta Gerwigs LADY BIRD erhält höchstes FBW-Prädikat

Wiesbaden (ots) – Mit dem tragikomischen Coming-of-Age-Film LADY BIRD (Start: 19. April) gibt Greta Gerwig, die seit FRANCES H. eine Ikone des US-Indie-Kinos ist, ihr Langfilm-Regiedebüt. Mit ihrem Film erzählt sie auch die Geschichte ihrer Heimatstadt Sacramento, aus der sie als Jugendliche unbedingt ausbrechen wollte. Ein Schicksal, dass ihre Hauptfigur Christine „Lady Bird“ McPherson, dargestellt von Saoirse Ronan, mit ihr teilt. Gerwigs Film beschreibt Lady Birds Weg ins Erwachsenwerden, erzählt von ihrem Schulalltag, ihren Plänen für die Zukunft und auch und vor allem von den ständigen Streitereien mit ihrer dominanten und doch aufopferungsvollen Mutter. Die fünfköpfige Expertenrunde der FBW vergibt das höchste Prädikat „besonders wertvoll“ und schreibt in ihrem Gutachten: „Obwohl der Film zeitlich und örtlich genau verortet ist, erzählt er eine universelle Geschichte vom Erwachsenwerden. An Christines Gefühle können Millionen andocken. Gerwig blickt ohne Groll zurück auf ihre Wurzeln. Sie gibt allen Figuren ungeheure Wärme, sie entwirft ein freundliches Bild der katholischen Schule Christines und ihrer Heimatstadt, die sie aber auch selbst unbedingt verlassen musste, um ihren eigenen Weg zu finden. Rebellion muss nicht immer laut und schrill sein.“

Mehr dazu unter:

http://www.fbw-filmbewertung.com/film/lady_bird

Kaninchen jagen und ansonsten friedlich in der Höhle hausen: Das ist die Idealvorstellung der Steinzeitmenschen, die in ihrem Tal gemütlich zusammenleben. Doch Dug ist da anders: Er will Abenteuer erleben. Als der Bronzemensch Lord Nooth auftaucht und die Truppe aus ihrem Tal verjagt, fordert Dug Nooth zu einem Fußballturnier heraus. Das Problem: Keiner aus Dugs Clan kann spielen. Eine wahrhaft epische Herausforderung für Dug und seine Freunde, von der Regisseur Nick Park, der Macher der WALLACE UND GROMIT-Reihe und SHAUN DAS SCHAF, in seinem neuesten Animationsspaß EARLY MAN – STEINZEIT BEREIT (Start: 26. April) erzählt. „Nick Park kreiert eine überaus originelle Story, in der er die von seinen Fans seit Jahrzehnten geschätzten künstlerischen Stärken wieder grandios ausspielt. Er erzählt die runde und kurzweilige Geschichte mit feinem, scharfsinnigem Humor, britischem Understatement und einer gehörigen Portion Selbstironie auf das Trauma der Engländer, als Erfinder des Fußballs seit Jahrzehnten früh bei internationalen Turnieren auszuscheiden. Vor allem schafft er es, den Gesichtern der beliebten, unverwechselbaren Knetfiguren wieder die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen einzuhauchen.“ Hierfür verleiht die unabhängige Jury der FBW das Prädikat „besonders wertvoll“. Und auch die FBW-Jugend Filmjury empfiehlt den „spannenden und farbenfrohen“ Film ab fünf Jahren mit vier von fünf Sternen.

Mehr dazu unter: http://www.fbw-filmbewertung.com/film/early_man_steinzeit_bereit http://www.jugend-filmjury.com/film/early_man_steinzeit_bereit

Im Mittelpunkt des zweiten Spielfilms der französischen Regisseurin Blandine Lenoir, MADAME AURORA UND DER DER DUFT VON FRÜHLING (Start: 26. April) steht Aurora (gespielt von Agnès Jaoui), die sich vor einiger Zeit von ihrem Mann getrennt hat. Die große Tochter ist schon aus dem Haus und erwartet bald ihr erstes Kind. Und auch die zweite schickt sich an, bald flügge zu werden und das Nest zu verlassen. Aurora indes hat ihre ganz eigenen Sorgen und Probleme – aber dann taucht plötzlich eine alte Jugendliebe auf … Für die Jury der FBW, die den Film mit dem höchsten Prädikat „besonders wertvoll“ auszeichnete, changiert „die souverän inszenierte Tragikomödie geschickt zwischen den Genres und versteht es, leichte Unterhaltung und gelungenen Humor mit präziser Zeichnung eines Lebensabschnitts zu verbinden, der sonst oft im Kino nur mit Zotigkeit und wenig Verständnis für die spezielle Situation der Wechseljahre dargestellt wird.“ Zudem, so die Jury, inszeniert Blandine Lenoir ihre Geschichte, „die man als „Coming-out-of-age“ bezeichnen könnte, überaus feinfühlig und paart dies mit Witz und Humor, der nicht auf oberflächliche Lacher abzielt, sondern wirklich gekonnt ist“. Dies alles, so kommt die Jury in ihrem Gutachten zum Schluss, macht MADAME AURORA zu einem „Kleinod des französischen Films“. Mehr dazu unter: http://www.fbw-filmbewertung.com/film/madame _aurora_und_der_duft_von_fruehling

Mehr Informationen zu aktuellen und kommenden FBW-Empfehlungen unter www.fbw-filmbewertung.com. Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnet herausragende Filme mit den Prädikaten wertvoll und besonders wertvoll aus. Über die Auszeichnungen entscheiden unabhängige Jurys mit jeweils fünf Gutachtern aus einem Pool aus 85 Experten aus ganz Deutschland. Die FBW bewertet die Filme innerhalb ihres jeweiligen Genres.

Die Jugend Filmjurys der FBW sind mit 10-14-jährigen Schülerinnen und Schülern besetzt. Sie sind an insgesamt acht Standorten in Deutschland etabliert und sichten vor Kinostart das Filmprogramm für 5-14-jährige.

Quellenangaben

Textquelle:Deutsche Film- und Medienbewertung, übermittelt durch news aktuell
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