Exklusiv-Interview mit Mario Adorf in HÖRZU: „Wahrscheinlich bin ich der Einzige, der noch nie im …

Hamburg (ots) – Es ist seine absolute Wunschrolle: Im Dokudrama „Karl Marx – der deutsche Prophet“ (2.5., 20.15 Uhr, ZDF) verkörpert Mario Adorf (87) den großen Gesellschaftstheoretiker und Philosophen anlässlich des 200. Geburtstags des kritischen Denkers.

HÖRZU traf Adorf zum Exklusiv-Interview über die große Altersrolle – und erfuhr, dass sich Adorf selbst als Kapitalismuskritiker sieht: „Vor dem Hintergrund der auseinanderklaffenden Schere von Arm und Reich und von Macht und Ohnmacht würde ich mich als Kapitalismuskritiker bezeichnen.“ Zudem bekennt er, dass sein Herz „links schlägt“: „Meine persönlichen Sympathien lagen von Anbeginn an links.“ Und dass er nichts von Steueroasen hält, wie es sie in der Schweiz gibt: „Als ich Italien nach 40 Jahren verließ, fragten mich viele Leute, warum ich nicht in die Schweiz zöge, um Steuern zu sparen. Doch das war nie ein Denken, das mich interessiert hat. Ich habe meine Steuern immer bezahlt. Für mich ist das ganz selbstverständlich.“

Auf die Frage, warum Adorf noch nie im „Tatort“ mitgespielt habe, verrät der Star: „Das weiß ich nicht! Im ‚Tatort‘ gibt es interessante Nebenrollen, die von fast allen deutschen Schauspielern gespielt wurden. Wahrscheinlich bin ich der Einzige, der noch nie mitgespielt hat, und es wurde mir auch nie angeboten. Das Einzige, was man mir in Bezug auf den ‚Tatort‘ anbot, war nach dem ersten Ausscheiden von Götz George die Rolle eines Kommissars. Aber die habe ich abgesagt, weil ich keine Lust auf eine Serienrolle hatte. Ich konnte mehrmals beobachten, dass hervorragende Kollegen zu Serienfiguren verkamen – mit der Betonung auf ‚verkamen‘.“

In einem zusätzlichen Video-Interview auf goldenekamera.de äußert sich Adorf außerdem offen über Dieter Wedel, die #MeToo-Debatte, Liebesszenen vor der Kamera und seine Filmgagen (Veröffentlichung: 19.4.).

Das Interview mit Mario Adorf erscheint am 20. April in HÖRZU.

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