WP: Bosbach sieht in Aufgabe bei Kötter Security keinen Interessenkonflikt

Hagen (ots) – Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach sieht in seiner Berufung in den Sicherheitsbeirat des Essener Unternehmens Kötter Security keinen Interessenkonflikt mit seiner Tätigkeit als Leiter der sogenannten Bosbach-Kommission, die in NRW Defizite bei der inneren Sicherheit untersuchen soll. Die Aufgabe des Beirates ist es nach Angaben von Kötter unter anderem, das Unternehmen bei der „von der großen Koalition geplanten Schaffung einer eigenständigen Gesetzgebung für das Sicherheitsgewerbe“ zu beraten.

Bosbach erklärte auf Anfrage der Westfalenpost: „Die Themen der Kommissionsarbeit ergeben sich aus dem Auftrag der Landesregierung. Die Kommission beschäftigt sich nicht mit der Arbeit der privaten Sicherheitsdienste.Wir beschäftigen uns ausschließlich mit der Organisation und der Arbeit der staatlichen Sicherheitsbehörden. Im übrigen: alle ehrenamtlich.“

Die Bosbach-Kommission sei von der Landesregierung unabhängig, hieß es aus der NRW-Staatskanzlei. „Die Mitgliedschaft in weiteren parteiübergreifenden Experten- oder Beratungsgremien steht Herrn Bosbach (…) frei und bedarf keiner Erlaubnis durch die Landesregierung.“

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