Bienennährgehölze gegen das Bienensterben

Berlin (ots) –

Bei der heutigen Debatte im Bundestag über ein Verbot von Neonicotinoiden, die unter anderem für das Bienensterben verantwortlich gemacht werden, darf aus Sicht des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) nicht außer Acht gelassen werden, welche Maßnahmen es darüber hinaus gibt, um die Lebensbedingungen von Bienen spürbar zu verbessern. Als wirkungsvollste Maßnahme empfiehlt der BdB die Pflanzung von mehr Bienennährgehölzen als Nahrungsgrundlage. Denn ohne Bienengehölze entsteht eine Mangelernährung, die zu einem erhöhten Winterbienensterben führt.

„In der Diskussion über das Bienensterben lässt man oft eine einfache und dennoch nachhaltige Lösung wie den Einsatz von Bienennährgehölzen häufig außer Acht. Denn neben bienenfreundlichen Gärten und Wiesen sind Gehölze wie etwa der Feldahorn, Linde, Kastanie, der Apfel- oder Götterbaum, natürliche Nahrungsquellen für Honig- und Wildbienen sowie Hummeln“, sagt Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des BdB.

Mit der Pflanzung von Nährgehölzen leistet man gleichzeitig auch einen wertvollen Beitrag für mehr Biodiversität im urbanen und ländlichen Raum, weil Nährbäume Lebensraum für viele Kleinstlebewesen und verschiedene Vogelarten bieten.

Über den Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschulen. Als Vertretung der rund 1.000 angeschlossenen Betriebe hat der BdB die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten. Die Branche kultiviert Gehölze auf aktuell weit über 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von über 1. Mrd. Euro. Auf Landesebene ist der BdB in 16 Landesverbände unterteilt, in denen zum großen Teil kleine und mittelständische Baumschulunternehmen organisiert sind. Die Betriebe vereinigen sich unter dem Leitmotiv der Branche „Grün ist Leben – Baumschulen schaffen Leben“.

www.gruen-ist-leben.de

Folgen Sie dem BdB auf www.facebook.com/BunddeutscherBaumschulen. Unsere Pressemeldungen im Internet finden Sie unter http://www.gruen-ist-leben.de/der-verband/pressemitteilungen/.

Weiteres Pressematerial finden Sie auch im Presseportal von news aktuell unter: http://www.presseportal.de/abo/direct/nr/126784.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V./BdB
Textquelle:Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/126784/3922383
Newsroom:Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.
Pressekontakt:Teodora Vasileva
Referentin für Verbandskommunikation
Tel.: 030-240 86 99-24
vasileva@gruen-ist-leben.de
www.gruen-ist-leben.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Fachtagung | Schöne neue Heimat? Berlin (ots) - Am 1. & 2. Juni 2018 findet in Bielefeld die Fachtagung der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) statt, die über historische und aktuelle Verknüpfungen zwischen Rechtsextremismus und Natur- und Umweltschutz informiert. Seit Jahren engagieren sich Einzelpersonen und Gruppen aus dem rechtsextremen Spektrum gegen Atomenergie und Gentechnik, für Tierschutz und Biolandwirtschaft. Für viele Menschen passt das nicht zusammen: Sie verorten Natur- und Umweltschutz im demokratischen Spektrum. Dabei ist rechtes Gedankengut im Naturschutz keineswegs...
Lasst den Rasen wachsen Hamburg (ots) - Weit über 35 Millionen Gartenbesitzer in Deutschland können sich entspannt zurücklehnen und den Rasenmäher häufiger im Schuppen lassen. Wer weniger oft mäht, hilft damit Wildbienen und Schmetterlingen. "Dass grüner Faconschnitt out ist, zeigt die neueste wissenschaftliche Studie des USDA Forest Service in Washington", sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Das amerikanische Forschungsinstitut belegt, was viele Artenschützer schon lange beklagen: Akkurater Rasen schwächt die Artenvielfalt im Garten. Sagen Sie also ihrem Englischen Rasen bye-bye! "Wenn ...
Ergebnis und Umsatz bei Bayerns Genossenschaften auf hohem Niveau München (ots) - Die genossenschaftlichen Waren- und Dienstleistungsunternehmen in Bayern haben ihren wirtschaftlichen Stellenwert für den Freistaat auch 2017 bewiesen. Die 1.067 Unternehmen mit ihren rund 18.000 Mitarbeitern erzielten vergangenes Jahr einen Gewinn von 247,8 Mio. Euro. Das gab der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) bei einem Pressegespräch in München bekannt. Damit erreichten die Betriebe nahezu das Rekordergebnis des Vorjahres von 252,2 Mio. Euro. Den Umsatz steigerten sie um 5,3 Prozent (627 Mio. Euro) auf die neue Bestmarke von 12,5 Mrd. Euro. Das Wachstum ist insbesondere ...