Gärtner hoffen auf Schub durch die Laga

Halle (ots) – Sachsen-Anhalts Floristen und Gartenbauer erwarten sich von der am Samstag beginnenden Landesgartenschau in Burg (Jerichower Land) einen wirtschaftlichen Schub. „Die Schau ist ein Motor für die gesamte grüne Branche. Die Auftragslage wird anziehen“, sagte Michael Stein, Geschäftsführer des Landesverbandes für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstagsausgabe). Das habe die Erfahrung der vergangenen Landesgartenschauen gezeigt. Die Politik verknüpft mit der Schau die Erwartung an einen Aufschwung für die Ausrichterstadt. „Die Landesgartenschau wird ganz sicher nachhaltige und positive Effekte für Burg haben“, sagte Sachsen-Anhalts Umweltministerin Claudia Dalbert (Grüne) der Zeitung. Sie gehe davon aus, dass sich Erholungsmöglichkeiten für die Bewohner und das Stadtklima verbessern. „Die für die Gartenschau geschaffenen Anlagen können zudem langfristig genutzt werden, das Stadtbild wird so auf Dauer aufgewertet.“ Die Ausstellung in Burg ist die vierte Landesgartenschau in Sachsen-Anhalt. Die Veranstalter rechnen bis 7. Oktober mit 450 000 Besuchern. Die Gesamtkosten liegen nach Angaben der Stadt bei 17 Millionen Euro.

Quellenangaben

Textquelle:Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/47409/3922713
Newsroom:Mitteldeutsche Zeitung
Pressekontakt:Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentar zur Wahl in Ungarn: Der Wertetumor Berlin (ots) - Es dauerte keine 24 Stunden, da demonstrierten die Wahlsieger exemplarisch, was mit ihrer verfassungsändernden Zweidrittelmehrheit auf die aufmüpfige Zivilgesellschaft in Ungarn nun zukommt: Schon im Mai könnte das von der rechtskonservativen Fidesz beherrschte Parlament ein Gesetzespaket verabschieden, das regierungskritische, angeblich vom Ausland gesteuerte Organisationen in die Illegalität drängt. Legitimiert wird das mit bekannten Behauptungen. Hier gehe es um die Souveränität und Sicherheit des Landes. Das ist es immer bei Viktor Orban, egal ob Flüchtlinge, Muslime, Maulkö...
Verbot der Tabakaußenwerbung zum Schutz der Bevölkerung Berlin (ots) - Berlin, 30.05.2018 - Für ein Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte in Deutschland haben sich anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am kommenden Donnerstag (31.05.2018) Dr. Josef Mischo und Erik Bodendieck, Vorsitzende der Bundesärztekammer-Arbeitsgruppe Sucht und Drogen, ausgesprochen. Der in der letzten Legislaturperiode vom Kabinett verabschiedete Gesetzentwurf für ein Verbot der Tabakaußenwerbung wurde vom Deutschen Bundestag nicht beraten. "Man muss sich fragen, ob hier wirtschaftlichen Interessen ein höherer Stellenwert eingeräumt wird, als der Gesundheit der Bevölkerun...
CDU verlangt gesetzliche Konsequenzen aus Bamf-Skandal Düsseldorf (ots) - Die CDU will als Konsequenz aus dem Bamf-Skandal Sicherheit und Qualität der behördlichen Abläufe auch über eine Gesetzesnovelle vorgeben. "Wir sollten die wesentlichen Qualitätskriterien für das Asylverfahren gesetzlich normieren", sagte CDU-Innenexperte Armin Schuster der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwoch). Danach solle künftig eine positive Asylentscheidung nur noch getroffen werden können, wenn der Antrag persönlich und nicht durch Anwälte gestellt werde, die Identität und die Staatsangehörigkeit geklärt seien und eine persönliche Anhörung stattgefunden habe. Sch...