Zentralrat der Muslime sieht Antisemitismus als Sünde

Düsseldorf (ots) – Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat Antisemitismus als Sünde bezeichnet und ein engagiertes Eintreten des Verbandes gegen Judenfeindlichkeit unter Flüchtlingen garantiert. „Antisemitismus, Rassismus und Hass sind große Sünden im Islam, deshalb werden wir das auch niemals dulden“, sagte Zentralratspräsident Aiman Mazyek der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). Die Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im israelischen Fernsehen über eine neue Form des Antisemitismus unter Flüchtlingen seien „gewohnt differenziert“ gewesen, weil sie auch betont habe, dass Judenfeindlichkeit nicht erst durch die Flüchtlinge wieder nach Deutschland gekommen sei. Die Kriminalitätsstatistik beweise das. „Dennoch nehmen wir das sehr ernst, dass bei einigen Flüchtlingen eine Judenfeindlichkeit vorhanden ist“, sagte Mazyek. Der Zentralrat organisiere Begegnungen zwischen Juden und Flüchtlingen, und Aufklärungsprogramme wie die seit 2 Jahren regelmäßigen gemeinsamen Besuche mit Flüchtlingen in KZ-Gedenkstätte.

www.rp-online.de

Quellenangaben

Textquelle:Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30621/3924917
Newsroom:Rheinische Post
Pressekontakt:Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Das könnte Sie auch interessieren:

Wagenknecht widerspricht Spahn: Sicherheit beginnt mit sozialer Sicherheit Osnabrück (ots) - Fraktionschefin der Linken kritisiert steigende Mieten, Hartz IV und wachsende Armut Osnabrück.- Die Linken im Bundestag teilen Jens Spahns Kritik an der Regierungspolitik grundsätzlich, fordern aber andere Konsequenzen als der CDU-Politiker. Die Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag): "Jens Spahns vernichtende Kritik an den Ergebnissen von 12 Jahren CDU-Regierung ist ja nicht von der Hand zu weisen. Allerdings helfen den Familien in Deutschland, denen hyperflexible Arbeitszeiten, fehlende Kita-Plätze und steigende Mieten das L...
Mehr Transparenz Frankfurt (ots) - Es ist kein Zufall, dass das Bamf zum Inbegriff des Behördenversagens wurde. Schwer wiegen die Vorwürfe gegen die ehemalige Leiterin der Dienststelle in Bremen. Von einem Systemversagen zu sprechen, ist Unsinn. Aufzuklären, was sich in Bremen zugetragen hat, ist zunächst Sache der Ermittler. Bisher spricht viel dafür, dass die Beamtin wohl aus falsch verstandenen humanitären Motiven Menschen unrechtmäßig zu Asyl verhalf. Vor allem die Zentrale in Nürnberg muss endlich handeln. Bisher wirkt es nicht so, als ob sie sich sonderlich bemüht, den Fall aufzuklären. Unverständlich is...
FDP erhöht Druck auf Grüne wegen Bamf-Untersuchungsausschuss Düsseldorf (ots) - Die FDP hat den Druck auf die Grünen erhöht, einem Untersuchungsausschuss zum Skandal beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zuzustimmen. "Die Grünen verhalten sich derzeit absurd", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag). Einerseits sähen sie, dass wichtige Fragen offen geblieben sind, andererseits versuchten sie "fast neurotisch", sich der Forderung nach einem Untersuchungsausschuss nicht anzuschließen. Weiteren Sondersitzungen des Innenausschusses fehlten aber die...
Tags: