Reparieren statt wegwerfen: „plan b“ im ZDF über Geräte-Erhalt

Mainz (ots) –

Elektrogeräte sind vielfach zu reinen Wegwerfartikeln geworden. Gegen diesen Trend setzen manche verstärkt auf Wiederherstellung und Instandsetzung. Am Samstag, 28. April 2018, 17.35 Uhr, blickt „plan b“ im ZDF auf „Die Reparatur-Revolution – Weiternutzen statt wegwerfen“. Der Film von Christian Bock und Birgit Tanner zeigt, wie die Verbraucher, die Wirtschaft und die Umwelt gleichermaßen von Reparaturen profitieren können.

Detlef Vangerow aus Reutlingen findet in einem Wertstoff-Container statt Schrott häufig Elektrogeräte wie Staubsauger, Mixer, Radios, die funktionieren oder nur leicht beschädigt sind. 2015 warfen die Deutschen laut einer Studie des Umweltbundesamtes 722.000 Tonnen Elektro-Altgeräte weg. Viele Geräte können repariert und weiter benutzt werden. Deshalb hat Detlef Vangerow ein Unternehmen gegründet, das „Reparateure“ ausbildet und mithilft, den alten Geräten zu mehr Lebenszeit zu verhelfen – oder sie sogar „besser als neu“ zu machen, zum Beispiel Röhrenradios mit Musik-WLAN und Waschmaschinen mit Handysteuerung auszustatten.

Von einer „Reparatur-Revolution“ würde auch die Wirtschaft profitieren. Laut einer Studie von 2016, die von der Unternehmensberatung McKinsey mit erstellt wurde, könnte die Wirtschaft bis 2030 jährlich um 0,3 Prozent schneller wachsen, wenn Rohstoffe möglichst lange genutzt werden. Eine längere Nutzungsdauer von Elektrogeräten hätte auch positive Auswirkungen auf die Umwelt: Viele Rohstoffe, die in den Geräten verbaut werden, sind knapp, die Entsorgung ist schwierig.

In Belgien hat man bereits ein System, das das Reparieren fördert: „De Kringwinkel“. Wie in Deutschland werden auch in Belgien Elektronikgeräte, Kleidung, Fahrräder und ähnliches gesammelt. Allerdings genügt in Belgien ein Anruf und die Mitarbeiter von „De Kringwinkel“ holen die Geräte ab, reparieren sie und verkaufen sie günstig.

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