Schön: Mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Künstliche Intelligenz (KI)

Berlin (ots) – Deutschland muss sich an die Spitze der europäischen Debatte stellen

Am 25. April 2018 stellt die EU-Kommission ein Strategiepapier für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz vor. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Nadine Schön:

„Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) ist ein entscheidender Standortfaktor für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Europas in den nächsten Jahren. Um im Wettbewerb mit China und den USA nicht ins Hintertreffen zu geraten, ist es notwendig, dass die EU eine gemeinsame Strategie zum Umgang mit KI vorlegt und diese auch weiterhin intensiv verfolgt. Zugleich ist KI aber auch eine Herausforderung für Politik und Gesellschaft, die richtigen regulatorischen wie ethischen Standards für den Einsatz der Technologie zu finden.

KI findet mittlerweile in jedem Ressort Beachtung – ob bei Bildung und Forschung, Justiz-, Verteidigung- oder auch im Wirtschaftsministerium. Nahezu alle Gesellschafts- und Politikbereiche sind von den Auswirkungen des Einsatzes von KI betroffen. Und alle sind gefordert, dabei mitzuhelfen, dass Deutschland zu einem der führenden Standorte von KI wird – von der Forschung bis zur Anwendung. Es gilt daher, den im Koalitionsvertrag vereinbarten Masterplan KI schnellstmöglich anzugehen.

Gleichzeitig muss die europäische und globale Debatte vorangetrieben werden. Dafür braucht es eine starke Position der Bundesregierung. Deutschland hat bereits gute Forschungsinstitutionen im Bereich von KI. Diese wollen wir gemeinsam mit unserem Partner Frankreich weiter stärken und auf europäischer Ebene intensivieren. Wir können aber nur auf Dauer erfolgreich auf diesem Gebiet sein, wenn wir auch die wirtschaftliche Verwertung dieser Technologie in Europa erfolgreich umsetzen. Nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung bei der wirtschaftlichen Verwertung können die Mitgliedstaaten der EU diese Wettbewerbsfähigkeit mit anderen Ländern herstellen.

Elementar ist dabei auch die ethische und gesellschaftliche Debatte. Gerade weil andere Länder – insbesondere China – die ethischen Aspekte des Einsatzes von KI kaum berücksichtigen, ist eine differenzierte Auseinandersetzung damit unerlässlich. Es kann für Europa sogar zum Standortvorteil werden, wenn wir den Einsatz von KI in Einklang mit unseren ethischen Grundsätzen und europäischen Werten bringen können. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass die EU-Mitgliedstaaten hier gemeinsam an einer KI-Strategie arbeiten“

Quellenangaben

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