Peta nennt Urteil zu Affen-Selfie diskriminierend

Osnabrück (ots) – Peta nennt Urteil zu Affen-Selfie ist diskriminierend

Justiziar der Tierschutzorganisation: Urheberrechte für Tiere gesetzlich anerkennen

Osnabrück. Nach der Niederlage vor einem US-Berufungsgericht im Rechtsstreit um die Urheberrechte für ein Affenselfie kritisiert die Tierschutzorganisation Peta das Urteil. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch) nannte Justiziar Krishna Singh von Peta Deutschland die Entscheidung diskriminierend. Es verdeutliche, was Peta USA in dem Verfahren von Beginn an dargelegt habe: „Dass Naruto wegen der Tatsache, dass er nicht Mensch, sondern ein nichtmenschliches Tier ist, diskriminiert wird“, so der Rechtsexperte.

Die Richter in Kalifornien hatten die Klage der Tierrechteorganisation Peta zurückgewiesen, die in Vertretung des Affen vor Gericht gezogen war. Nach jahrelangem Streit um das Selfie verweigerte Gericht dem Makaken Naruto jegliche Urheberrechtsansprüche. Peta muss überdies die Anwaltskosten des Fotografen David J. Slater zahlen, mit dessen Kamera das Foto aufgenommen worden war.

Den Richtern warf Singh vor, außer Acht gelassen zu haben, dass Naruto die Fotos unstreitig selbst gemacht habe. „Peta wird sich weiter dafür einsetzen, dass die letzten Barrieren fallen und Grundrechte für Tiere gesetzlich anerkannt werden, inklusive ihrer Urheberrechte“, betonte der Sprecher.

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