Der Plan steht, bitte loslegen! Kommentar von Isabell Jürgens

Berlin (ots) – Angesichts des enormen Sanierungsstaus, der sich in den vergangenen Jahren aufgebaut und dazu geführt hat, dass viele unserer Kinder in völlig vergammelten Gebäuden unterrichtet werden, scheint die Summe von 5,5 Milliarden Euro, die in den kommenden zehn Jahren in Sanierung und Neubau von Schulen fließen sollen, keinesfalls zu hoch gegriffen.

Und es ist gut, dass der Senat nun endlich den Sanierungsfahrplan vorgelegt hat. Damit wird für Lehrer, Schüler und Eltern erstmals transparent gemacht, was, wann und an welcher Schule in Angriff genommen werden soll.

Die Erwartungen an die von Rot-Rot-Grün groß angekündigte Schulbauoffensive sind entsprechend hoch. Jetzt müssen die Bauabteilungen des Senats, der Bezirke und der für größere Bauvorhaben ins Boot geholten Howoge aber auch schleunigst liefern.

Misstrauisch macht, dass für den ersten Controlling-Bericht nicht alle zwölf Bezirke die geforderten Unterlagen rechtzeitig beibringen konnten. Das ist hoffentlich kein schlechtes Omen, denn ein Scheitern können sich weder der Senat noch die Bezirke leisten.

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