Warum SIM-Karten aus dem Ausland ein Risiko sein können

Warum SIM-Karten aus dem Ausland ein Risiko sein können

IT-Experten sind immer auf der Suche nach Gefahren und Risiken, denen die stolzen Besitzer von Smartphones jederzeit ausgesetzt sind. Jetzt haben sie eine neue Gefahr entdeckt, welche die Standardeinstellungen von so manchem Smartphone zu einem echten Problem für die Sicherheit machen. Es sind vor allem SIM-Karten aus dem Ausland, die eine große Gefahr darstellen. Aber was bedeutet dies für die Nutzer eines Smartphones in Deutschland und wie kann man sich vor den riskanten SIM-Karten aus dem Ausland effektiv schützen?


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Es kommt auf das Land an

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Was IT-Experten herausgefunden haben, ist nicht gerade beruhigend. Die Sicherheit einiger Smartphones von unterschiedlichen Herstellern ist betroffen, wenn es um die SIM-Karten aus dem Ausland geht. Es kommt allerdings immer darauf an, in welchem Land und mit welcher SIM-Karte aus welchem Land das Smartphone betrieben wird. Die bereits vorinstallierten Apps beim Kauf eines neuen Smartphones variieren sehr stark nach Regionen, in denen die Geräte ausgeliefert werden. Dies bedeutet, dass Kriminelle, die im Netz unterwegs sind, noch mehr potenzielle Ziele zum Einschleusen von Malware, also von Schadsoftware vorfinden. Werden die Apps in einer standardisierten Konfiguration des Smartphones gleich mitgeliefert, kann dies sehr schnell Schwachstellen und Sicherheitsprobleme für das gesamte Smartphone bedeuten. Experten haben jetzt einen Angriff auf ein Huawei-Mate-9 gestartet und diese Schwachstellen nachweisen können.

Sicherheitslücken auch bei Xiaomi

Tests und Untersuchungen haben ergeben, dass auch das Xiaomi Mi 9 eine Gefahr darstellt. Nutzer dieser Smartphones werden durch schadhafte Mails oder Nachrichten per SMS getäuscht und der Angreifer erhält sofort die Kontrolle über das jeweilige Gerät, wenn der Besitzer diese Mails oder SMS öffnet. Dies gilt für die Nutzer in China, Russland oder Indien. Außerdem wurden Sicherheitslücken beim GetApps-Store von Xiaomi entdeckt. So wird es für Angreifer noch einfacher, das Gerät unter ihre Kontrolle zu bekommen. Bei den Geräten von Samsung sind es die SIM-Karten aus dem Ausland, die gefährlich sind. Hier ist besonders das Samsung Galaxy S9 betroffen. Die SIM-Karten aus dem Ausland verändern, vereinfacht ausgedrückt, das Verhalten des Smartphones, je nachdem, um welchen mobilen Ländercode es sich handelt, der sich auf den SIM-Karten aus dem Ausland befindet.

Vorsicht vor SIM-Karten aus dem Ausland

Bei einem Test mit dem Samsung S9 und einer SIM-Karte aus China zeigte sich, dass der Samsung-eigene „Game Optimizing Service“ sofort umschaltete, als die SIM-Karte ins Spiel kam. Das Smartphone war plötzlich in der Lage, nicht verschlüsselte Updates aus dem WLAN-Netzwerk zu laden. Dies macht es kriminellen Angreifern möglich, schnell die komplette Kontrolle über das jeweilige Smartphone zu erlangen. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht, denn bisher gibt es keine Beweise oder Hinweise, dass es Angriffe außerhalb der Tests gegeben hat.

Fazit zu SIM-Karten aus dem Ausland

Die Experten haben die Hersteller darauf aufmerksam gemacht, was mit SIM-Karten aus dem Ausland alles passieren kann. Die großen und bekannten Hersteller wie Samsung, Huawei oder Xiaomi haben die Studie nach eigenen Angaben aufmerksam gelesen und mittlerweile wurden die Schwachstellen offenbar behoben. Für Smartphone-Besitzer ist es wichtig, dass sie sämtliche Software auf ihrem Gerät immer wieder auf den neusten Stand bringen. Dazu gehören die Apps, wie auch das Betriebssystem.

Bild: @ depositphotos.com / LostINtrancE

Ulrike Dietz

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