Messenger-Dienste erfreuen sich in Deutschland größter Beliebtheit

Messenger-Dienste erfreuen sich in Deutschland größter Beliebtheit

Mit der Erfindung des Handys und später des Smartphones eröffnete sich eine völlig neue Welt. Man konnte plötzlich nicht mehr nur zu Hause telefonieren, sondern das Telefon in die Hosentasche oder Handtasche stecken und einfach mitnehmen. Das mobile Telefon hat sich im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt und das Smartphone von heute ist ein wahrer Alleskönner. Wer möchte, muss nicht mehr telefonieren, um Neuigkeiten mitzuteilen, Messenger-Dienste wie beispielsweise WhatsApp erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit und laufen dem klassischen Telefonat den Rang ab.


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Die Bundesnetzagentur wollte es genau wissen

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Wie sieht das Telefonverhalten der Deutschen aus? Die Bundesnetzagentur wollte es wissen und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis. Nur noch wenige nutzen ihr Smartphone, um damit zu telefonieren, 83 Prozent nutzen Messenger-Dienste und tippen, statt zu quatschen. Geht es jedoch um das Telefonat, dann sind die Deutschen fast schon ein wenig altmodisch. Es sind die jüngeren Leute, die Messenger-Dienste wie Skype, WhatsApp oder Threema nutzen – zu diesem Ergebnis kam die Bundesnetzagentur nach einer bundesweiten Umfrage, die vergangenen Freitag veröffentlicht wurde. Die drei beliebtesten sogenannten OTT-Dienste (das OTT steht hier für „Over-the-Top“), welche die deutsche Jugend am meisten nutzt, gehören zu Facebook. Was bei den Ergebnissen der Umfrage erstaunt, ist die Tatsache, dass die klassische Kommunikation wie das Telefonieren mit dem Smartphone oder das Telefonat auf dem Festnetz offenbar noch lange nicht ausgedient haben.

Welche Messenger-Dienste sind besonders beliebt?

Bei der Rangliste der beliebtesten Messenger-Dienste hat WhatsApp mit 96 Prozent die Nase vorn. Dann folgen mit 42 Prozent die anderen Messenger-Dienste aus dem Hause Facebook sowie Instagram mit 30 Prozent. Weit abgeschlagen auf Platz vier folgt mit 18 Prozent Skype, mit zwölf Prozent Snapchat und mit zehn Prozent Telegram auf den Plätzen fünf und sechs. Weniger beliebt sind andere Messenger-Dienste wie Apple FaceTime, iMessage, Signal oder Threema, die auf lediglich vier Prozent kommen. Die Bundesnetzagentur wollte in ihrer Umfrage wissen, welchen Schwerpunkt die Nutzer bei den diversen Messenger-Diensten haben. 95 Prozent nutzen die Dienste, um Bilder und Textnachrichten zu verschicken, nur 48 Prozent telefonieren mit den Diensten über das Internet.

Telefonieren – immer noch ein Klassiker

Telefonieren über das Festnetz – dies klingt wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten. Man sollte meinen, dass heute fast jeder ein modernes Smartphone hat und es zum Telefonieren benutzt, komischerweise ist das Gegenteil der Fall. Nur knapp 75 Prozent telefonieren ausschließlich mit dem Smartphone, rund 60 Prozent nutzen das klassische Festnetz. Telefonate über die OTT-Dienste sind lediglich bei 22 Prozent der Befragten ein Thema. 74 Prozent können sich nicht vorstellen, auf das Telefonieren mit dem Smartphone zu verzichten, und wer zu Hause ist, der telefoniert noch gerne über das Festnetz.

Fazit zu Messenger-Dienste

Die Umfrage der Bundesnetzagentur kommt zu dem Ergebnis, dass die OTT-Dienste vielleicht die klassische SMS ersetzen können. Die Verbraucher schätzen jedoch nach wie vor noch das Telefonieren, und zwar nicht nur die ältere Generation. Auch die Jugend telefoniert gerne, allerdings hat in der Gruppe der jungen Leute zwischen 16 und 24 Jahre ein Messenger-Dienst wie WhatsApp mit fast 98 Prozent die Nase weit vorne. In der Gruppe zwischen 35 und 44 Jahren sind es immerhin noch 96 Prozent.

Bild: @ depositphotos.com / fizkes

Ulrike Dietz

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