Was ist bei WhatsApp strafbar?

Was ist bei WhatsApp strafbar?

Kaum ein anderer Messenger-Dienst ist so beliebt wie WhatsApp. Mehr als eine Milliarde Menschen rund um den Globus nutzen WhatsApp, um zu chatten, zu flirten oder um brisante Inhalte zu verschicken. Viele wissen nicht, was bei WhatsApp strafbar ist und bei welchen Inhalten man aufpassen muss, um nicht vor Gericht zu landen. Das Verschicken oder das Weiterleiten von brisanten Inhalten ist bei WhatsApp strafbar, ebenso wie der Besitz solcher Inhalte. Es gibt aber Wege, wie sich Nutzer schützen können.


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Die Polizei hat reichlich zu tun

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Die Polizei muss sich immer öfter mit Fällen beschäftigen, in denen sich die Nutzer von WhatsApp strafbar gemacht haben. In den relevanten Fällen handelt es sich explizit um Inhalte, die volksverhetzend, kinderpornografisch oder rassistisch sind. Texte, Bilder oder Videos mit solchen Inhalten werden besonders oft von Kindern und Jugendlichen verschickt. Sie teilen sie in Gruppenchats und senden sie weiter, ohne zu wissen, dass dieses Verhalten bei WhatsApp strafrechtlich relevant ist. Ein Klick reicht schon aus und die juristische Falle schnappt zu. Es kann ein Klick auf ein nationalsozialistisches Symbol oder eine unbedachte Äußerung sein und schon drohen hohe Geldstrafen, im schlimmsten Fall sogar Haftstrafen.

WhatsApp strafbar? Viele Jugendliche kennen die Konsequenzen nicht

Kinder und Jugendliche machen sich in der Regel keine Gedanken darüber, was im Internet strafbar ist oder nicht. Daher gibt es auch keine Angst vor Strafen und das kann ein großer Fehler sein. Wer beispielsweise aus Rache über das Aus der Beziehung zur Freundin ein Nacktbild verschickt, macht sich bei WhatsApp strafbar. Beim Thema Strafrecht und WhatsApp ist wichtig, dass Facebook selbst die Inhalte prüft, der Messenger-Dienst WhatsApp, der zu Facebook gehört, hingegen nicht. Daher ist es ebenso möglich, Inhalte, die aus strafrechtlicher Hinsicht relevant sind, einfach auszutauschen. Verschickt ein Mitglied einer bestimmten WhatsApp Gruppe einen Witz mit rassistischem Inhalt, dann landet dieser Witz bei allen Mitglieder dieser Gruppe. Bei vielen Nutzern werden sowohl Fotos, Videos und Texte ganz automatisch auf dem Smartphone gespeichert. Wird dieser Inhalt aber nicht gelöscht, dann macht sich der Nutzer von WhatsApp strafbar.

Einfach deaktivieren

Eltern sollten ihren Kindern klarmachen, dass sie eine Straftat begehen, wenn sie Inhalte zu brisanten Themen per WhatsApp an Freunde verschicken. Wichtig ist, dass die Kinder wissen, wie die Konsequenzen aussehen und dass die Eltern die zum Teil sehr hohen Geldstrafen bezahlen müssen, falls sich der Nachwuchs bei WhatsApp strafbar macht. Die Eltern können jedoch noch mehr tun, und zwar das automatische Herunterladen von Dateien, ganz gleich welcher Art, über den Messenger-Dienst zu deaktivieren. Über die „Einstellungen“ den Punkt „Datennutzung“ wählen und dann unter „Medien Auto-Download“ einfach den Haken von allen Optionen entfernen. Zudem sollten die Eltern auf fragwürdige Inhalte achten und diese sofort löschen.

Fazit zu WhatsApp strafbar

Die größte Straftat besteht darin, brisante Inhalte über WhatsApp weiterzuleiten. Wer dies trotzdem macht, erfüllt den Straftatbestand der Verbreitung verbotener Schriften. Dies ist beispielsweise bei Pornografie der Fall, oder wenn es um Volksverhetzung geht. Wer sich in seinen per WhatsApp verschickten Nachrichten abfällig oder drohend gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe äußert, muss ebenfalls damit rechnen, dass diese Handlung strafrechtliche Folgen haben kann.

Bild: @ depositphotos.com / rafapress

Ulrike Dietz

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