Ein Handy für das Handgelenk – kurios oder trendy?

Ein Handy für das Handgelenk - kurios oder trendy?

Vor sechs Jahren gab es die ersten Gerüchte, dass es bald ein Handy für das Handgelenk geben wird. Dann wurde es leise um diese kuriose Idee und das Handy für das Handgelenk geriet in Vergessenheit. Jetzt ist es plötzlich wieder da und soll als Handy mit Android Betriebssystem den Markt erobern. Noch in diesem Jahr sollen alle, die ihr Smartphone nicht länger in der Hand, sondern am Handgelenk tragen wollen, dazu die Gelegenheit bekommen. Aber was ist dran am Handy für das Handgelenk? Ist es nur kurios oder ist es vielleicht trendy?


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Eine neue Version


„Rufus Cuff“ – so heißt das Handy für das Handgelenk und es verdankt seine Renaissance der rasanten Entwicklung auf dem Markt in den vergangenen Jahren. Wer sich ein Smartphone vorstellt, was am Handgelenk getragen wird, denkt sehr wahrscheinlich an eine Smartwatch. Ein Handy am Handgelenk ist jedoch eine etwas andere Dimension. Die Betriebsversion des damaligen Gerätes war Android Kit Kat 4.4, jetzt ist es Android Nougat 7.1. Im Unterschied zu einer Smartwatch funktioniert dieses Handy mit einem vollwertigen Betriebssystem für ein Smartphone. Allerdings ist hier zu bedenken, dass die aktuelle Version von Android mittlerweile bei 10 angekommen ist, insofern hinkt das „Rufus Cuff“ hinterher.

Wie sieht das Innenleben aus?

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Im neuen Handy für das Handgelenk ist ein 1,5 Gigahertz Quad-Core-Prozessor zu finden. Der Arbeitsspeicher wurde von nur einem GByte auf drei GByte aufgestockt. Beim Speicherplatz gibt es nichts zu meckern, hier ist das Smartphone, was am Handgelenk getragen wird, mit 32 GByte auf dem neusten Stand. Enttäuschend ist leider die Leistung des Akkus. Es gibt zwar eine neue Version mit jetzt 2.800 mAh, was aber immer noch weit unter dem ist, was die aktuellen Smartphones bieten.

Handy für das Handgelenk – so sieht das Design aus

Wie muss man sich ein Handy am Handgelenk vorstellen? Wie eine überdimensionierte Armbanduhr oder wie eine zu groß geratene Smartwatch? In der ersten Version war das Handy für das Handgelenk sehr klobig, jetzt wurde die Größe noch einmal überarbeitet. Statt 3,2 Zoll sind es jetzt 2,9 Zoll, was immer noch deutlich größer ist, als eine normale Smartwatch. Zum Vergleich: Eine Apple Watch der Serie 5 misst gerade einmal 1,7 Zoll. Der Vorteil des „Rufus Cuff“ ist vielleicht seine Größe, denn damit wird es übersichtlicher, als das im Verhältnis sehr kleine Display der Smartwatch. Im Winter kann es trotzdem Probleme mit langen Ärmeln geben, denn leider ist dann immer nur die Hälfte des Displays zu sehen, während die andere Hälfte unter dem Ärmel des Pullovers oder der Winterjacke verschwindet.

Fazit zum Handy für das Handgelenk

Im Sommer 2020 sollen die ersten 500 Smartphones für das Handgelenk auf den Markt kommen. Ob die Geräte so bleiben oder vielleicht noch einmal überarbeitet werden, steht noch nicht fest. Der Markt besonders auf diesem Sektor wächst sehr schnell und daher ist auch das Handy, das lässig am Handgelenk getragen wird, ein Risiko. Alle, die sich für neue Technik und für ein ausgefallenes Design begeistern können, sind mit diesem Smartphone aber auf jeden Fall ganz vorne mit dabei und werden zu Trendsettern.

Bild: @ depositphotos.com / leungchopan

Ulrike Dietz

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