Warum Auslandsgespräche mit dem Smartphone immer noch teuer sind

Warum Auslandsgespräche mit dem Smartphone immer noch teuer sind

Großes Aufatmen vor gut einem Jahr, als stolz verkündet wurde, dass die Auslandsgespräche mit dem Smartphone von zu Hause in ein anderes Land der EU gedeckelt werden. Die Freude hielt leider nicht lange vor, denn jetzt steht wieder die Urlaubssaison vor der Tür und die Auslandsgespräche mit dem Smartphone sind nach wie vor sehr teuer. Dies ist immer der Fall, wenn der Anbieter den Höchstpreis aufruft und es macht die Auslandsgespräche mit dem Smartphone alles andere als günstig.


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Wer für Auslandsgespräche mit dem Smartphone sein Handy entsperrt, sollte im Vorfeld die Minutenpreise des Anbieters in dessen Preisliste sehr genau überprüfen. Es sind vor allem die Gespräche aus dem deutschen Festnetz in Mobilfunknetze im Ausland, die sehr teuer sein können. Im Grunde ist die Regelung, die im vergangenen Jahr getroffen wurde, sehr einfach. Alle Gespräche aus Deutschland, die in ein anderes Land der Europäischen Union geführt werden, dürfen nicht mehr als maximal 22,6 Cent pro Minute kosten.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Auslandsgespräche mit dem Smartphone oder per Festnetz geführt werden. Genau diesen Tarif, der von der EU reguliert wurde, rufen viele Anbieter auf und das wird für diejenigen, die telefonieren, schnell zu einer Kostenfalle. Da Auslandsgespräche mit dem Smartphone sehr teuer sein können, ist es die bessere Idee, zu simsen. Wer eine SMS von Deutschland aus in das Mobilfunknetz eines anderen Landes der EU schicken möchte, zahlt maximal 7,1 Cent. Mehr darf es nicht sein, so hat es die EU beschlossen.

Auslandsgespräche mit dem Smartphone – es geht auch günstiger

Alle, die oft in ein anderes EU-Land telefonieren, sollten die Optionen dieses Landes sehr gründlich prüfen. So gibt es viele Anbieter, die die Möglichkeit bieten, schon ab vier Euro im Monat eine Art Flatrate mit der Laufzeit von vier Wochen zu buchen. Diese Möglichkeit macht es deutlich günstiger, mit dem Smartphone Gespräche ins Ausland zu führen. Auf diese Weise werden alle Gespräche mit dem Ausland abgedeckt. So bietet beispielsweise die Telekom für ihre Festnetzkunden die sogenannten Call-by-Call-Dienste an. Bei dieser Option wird vor der eigentlichen Nummer ein günstigerer Anbieter gewählt. Dieses Gespräch läuft danach über den günstigen Anbieter und die Gebühren rechnet die Telekom ganz bequem ab.

Teuer auch außerhalb der EU

Wer von Deutschland aus in ein Land außerhalb der EU telefonieren möchte, muss mit richtig teuren Gebühren rechnen. 50 Cent für die Minute sind hier keine Seltenheit, wenn beispielsweise in die Türkei telefoniert wird. Noch teurer sind Gespräche mit dem Smartphone in die Schweiz, sie schlagen mit zwei Euro pro Minute zu Buche. Benutzen beide Gesprächspartner hingegen die gleiche App, dann sind nicht nur in Europa, sondern weltweit kostenlose Gespräche über einen Messenger die beste Option.

Fazit zu Auslandsgespräche mit dem Smartphone

Obwohl die Europäische Union im vergangenen Jahr die Tarife für die Gespräche ins Ausland mit dem Handy reguliert hat, bleiben immer noch offene Fragen. Eine dieser Fragen lautet: Dürfen Provider einen 5-Minuten-Takt anbieten, obwohl es eine Obergrenze gibt? Berechtigt ist auch die Frage, wieso es überhaupt gestattet ist, eine sogenannte Einwahlgebühr zu verlangen. Wer mehr dazu wissen möchte, sollte sich an die Bundesnetzagentur wenden.

Bild: @ depositphotos.com / nutthaseth@gmail.com

Ulrike Dietz

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