„Studio Friedman“ am 26. April: Judenhass in Deutschland – ist er wieder alltäglich?

Berlin (ots) – Deutschland im Frühjahr 2018: Jugendliche mobben ihre jüdischen Mitschüler. Kippa-Träger werden auf offener Straße angepöbelt und verprügelt. Die Krawall-Rapper Kollegah und Farid Bang erobern mit antisemitischen Texten die Charts und werden mit dem „Echo“ belohnt – den die Musikindustrie als Reaktion auf den damit ausgelösten Eklat abschafft. Seit vielen Jahren stehen Synagogen und andere jüdische Einrichtungen wie Kitas und Museen unter besonderem Polizeischutz. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sagt: „Wir dürfen niemals zulassen, dass Antisemitismus in Deutschland wieder alltäglich wird.“ Ist er es in Wahrheit nicht schon längst? Und was müssen wir tun, damit Juden und alle anderen sicher in Deutschland leben können?

Darüber diskutiert Michel Friedman mit Helge Lindh, SPD, Mitglied im Innenausschuss des Bundestages, und Markus Frohnmaier, AfD, Mitglied des Bundestages.

„Studio Friedman“ – immer donnerstags um 17.15 Uhr auf WELT

Die komplette Sendung in der WELT-Mediathek unter: www.welt.de/studiofriedman

Quellenangaben

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