Digitale Identität für geflüchtete Menschen: UNO-Flüchtlingshilfe auf der re:publica 2018

Bonn (ots) – Die UNO-Flüchtlingshilfe, der Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), behandelt gemeinsam mit IBM auf der re:publica 2018 die Themen digitale Identität und Digitalisierung für geflüchtete Menschen. Die re:publica ist die größte Konferenz über Digitalisierung und Gesellschaft in Europa. Auf dem Stand der UNO-Flüchtlingshilfe finden in einem UNHCR-Zelt dazu vom 2. bis 4. Mai Vorträge, Diskussionen und Workshops statt. Internationale Experten bieten den Teilnehmenden Einblicke in die oft harte Realität beim humanitären Einsatz in Krisengebieten und erläutern, wie digitale Lösungen dabei konkret helfen können.

Karl Steinacker, seit 30 Jahren bei den Vereinten Nationen und Teamleiter für digitales Identitätsmanagement beim UNHCR, wird zusammen mit Valerie Khan, Beraterin der Weltbank und des Welternährungsprogramms, der Frage von digitalen Identitäten in Industrie- und Entwicklungsländern nachgehen: am Freitag, 4. Mai, um 10 Uhr auf Stage 5.

Ort der re:publica 2018: STATION Berlin, Luckenwalder Str. 4-6, 10963 Berlin

„Was deutschen Internetnutzern einen komfortablen Service bietet, kann für Flüchtlinge überlebenswichtig sein: digitale Identität“, so der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlings-hilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer. „Deshalb freuen wir uns, dass die UNO-Flüchtlingshilfe gemeinsam mit IBM und dem UNHCR auf der re:publica dieses Thema in den Fokus rücken kann.“

Für Flüchtlinge bedeutet digitale Identität das Recht auf Aufenthalt und Bildung, in Flüchtlingscamps in Afrika aber auch existenziell den Zugang zu Nahrung und anderen lebenswichtigen Hilfen. Ohne eine amtliche Registrierung existieren der Mensch und seine Bedürfnisse nicht. Aktuell sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht – moderne Technologien, um diesen Menschen wieder einen Platz im Leben zu verschaffen, sind also ein zentrales Thema.

Quellenangaben

Textquelle:UNO-Flüchtlingshilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/63012/3929093
Newsroom:UNO-Flüchtlingshilfe e.V.
Pressekontakt:Dietmar Kappe
Tel. 0228-90 90 86-41
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