Homann

Bielefeld (ots) – Erst linksrum, dann rechtsrum: Der Schlingerkurs, den der Molkereimulti Theo Müller bei der Zukunftsentscheidung für seine Feinkosttochter Homann eingeschlagen hat, ist alles andere als ein Paradebeispiel für weitsichtige Unternehmensführung. Der mehrfache Richtungswechsel hat Homann viel Kraft, Zeit und Geld sowie erfahrene Mitarbeiter gekostet, die andere Firmen mit Kusshand eingestellt haben.

Womöglich war ausgerechnet das Problem fehlender Fachkräfte in Sachsen ausschlaggebend, dass Müller die Reißleine gezogen hat. Das Happy End bei Homann hat einen Beigeschmack, der aber verfliegen wird.

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