Kommentar zu Hartz IV

Regensburg (ots) – Das bürokratische und teilweise menschenunwürdige Hartz-IV-System hat viele Mängel und muss reformiert werden. Doch die derzeit diskutierten Vorschläge zur Abschaffung des Sanktionssystems sind vor allem eines: Schnapsideen. Wirkliche Konzepte, wie etwa ein sinnvoller sozialer Arbeitsmarkt für jene installiert werden kann, die schon lange keine Arbeit haben, gibt es nicht. Der neue Arbeitsminister Hubertus Heil muss dieses Problem anpacken. Er sollte aber auch wissen: Nur Geld mit der Gießkanne auszuschütten, hilft da nicht.

Quellenangaben

Textquelle:Mittelbayerische Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/62544/3931778
Newsroom:Mittelbayerische Zeitung
Pressekontakt:Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Interview mit den Ministerpräsidenten Stephan Weil, Daniel Günther, Manuela Schwesig Osnabrück (ots) - Ankerzentren: Norden verlangen Klarheit von der Bundesregierung Weil: Großer Begriff herausposaunt - Günther: Nur SchlagwörterOsnabrück. Im Streit um die Einführung von Ankerzentren haben die Regierungschefs von Niedersachsen und Schleswig-Holstein von der Bundesregierung parteiübergreifend Klarheit gefordert. In einem gemeinsamen Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) sagte Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD), "keiner weiß, was das eigentlich sein soll. Es wäre wesentlich klüger, Herr Seehofer würde auf den Tisch legen: Dies und das haben wir...
Trickserei statt Politik Frankfurt (ots) - Die SPD hat Angst, auch in dieser großen Koalition wieder Wähler zu verlieren. Diese Angst ist berechtigt. Sie ist aber keine Entschuldigung für das wüste Gemisch von Dummheit und Trickserei, mit dem sie uns derzeit zu unterhalten versucht. Trickserei ist es, von "solidarischem Grundeinkommen" zu reden, wenn man damit meint, Langzeitarbeitslose sollten in staatlich finanzierte Arbeitsplätze überführt werden. Das wären 1,7 Millionen Dauerjobs für arbeitslose Hartz-IV-Empfänger. Parole: Arbeitslose in den Staatsdienst. Wie will man diese Arbeitsplätze aus dem Boden stampfen? Wi...
Der ewige Putin Frankfurt (ots) - Die russischen Beziehungen mit dem Westen könnten einen Neustart vertragen. Oder zumindest einige Veränderungen, damit etwa der Krieg in Syrien oder der Konflikt in der Ost-Ukraine mit neuen Impulsen befriedet werden kann. Doch dazu wird es nicht kommen - jedenfalls nicht aus Moskauer Sicht. Das hat Wladimir Putin bei seinem Start in seine vierte Amtszeit unter anderem damit verdeutlicht, dass er Dmitri Medwedew als Premierminister bestätigte. Trotz dieser falschen Politik tun westliche Politikerinnen und Politiker aber gut daran zu versuchen, mit Putin ins Gespräch zu kommen...