Die Rohstoff-Pioniere: „planet e.“ im ZDF über neue Ökoprodukte

Mainz (ots) –

Fahrradrahmen aus Bambus, Nylon-Strumpfhosen aus Chicorée-Fasern, Geschirr aus altem Kaffeesatz: Rohstoff-Forscher tüfteln an neuen Produkten mit dem Ziel, Impulse für eine nachhaltige Produktion zu setzen. Am Sonntag, 6. Mai 2018, 16.30 Uhr, begleitet „planet e.“ im ZDF „Die Rohstoff-Pioniere – Wie Deutschlands Tüftler neue Ökoprodukte erfinden“.

Fahrradrahmen aus Bambus gibt es jetzt schon zu kaufen. Jonas Stolzke und sein Team haben es geschafft, aus dem Rohstoff Bambus stabile Fahrradrahmen zu fertigen. „Metalle wie Stahl, Aluminium oder Carbon müssen aufwendig gewonnen und mit viel Energie hergestellt werden. Unser Bambus wächst in Ghana an fast jedem Straßenrand sehr schnell und muss nur geerntet werden“, sagt Jonas Stolzke. Bambusrahmen haben laut der Macher sogar bessere Eigenschaften als solche aus Metall: Sie absorbieren Stöße besser. Dass sich aus dem Extrakt der Chicorée-Wurzel Nylon gewinnen lässt und damit die erdölbasierte Nylon-Gewinnung ersetzen könnte, haben die Rohstoff-Pioniere ebenso erkannt. „Erdöl wird es bald nicht mehr geben, wir brauchen Alternativen“, sagt Professorin Andrea Kruse von der Universität Hohenheim, die zum Thema nachwachsende Rohstoffe forscht.

Alternative Rohstoffe lassen sich sogar im Abfall finden: 20 Millionen Tonnen Kaffeesatz sammeln sich jedes Jahr deutschlandweit im Küchenmüll der Cafés an. Julian Lechner von „Kaffeeform“ hat es geschafft, Geschirr aus altem Kaffeesatz zu produzieren, um so erdölbasierte Kunststoffe zu ersetzen. Aus dem Kaffeemüll wird Granulat gebildet und zu soliden Bechern und Untertassen verarbeitet. Jetzt will er damit auch den massenhaft verwendeten und umweltschädlichen To-go-Bechern den Kampf ansagen.

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