Mein Ausland spezial: Erstausstrahlung: Gelobtes Land, ewiger Konflikt – Sonntag, 6. Mai 2018, …

Bonn (ots) – Gerade mal 70 Jahre ist es her, dass Ben Gurion die Unabhängigkeit des Staates Israel ausgerufen hat. 70 rasante Jahre, in denen sich die Träume vieler Juden erfüllt haben. Es waren aber auch Jahre, in denen der Nahostkonflikt immer wieder Gewalt und Krieg hervorgebracht hat. ZDF-Korrespondentin Nicola Albrecht zeigt ein Land voller Gegensätze.

In der Partymetropole Tel Aviv macht die junge Generation jede Nacht zum Tag, um sich am Morgen zum Yoga auf dem Surfbrett zu treffen. Dort ist er täglich zu hören, der Sound des „Matkot“ – Israels Nationalsport, dem Strandtennis. Laut und nervig, aber irgendwie macht es wohl süchtig, erklärt uns Amnon Nissim. Der 70-Jährige ist Matkot-König und hat sogar ein Matkot Museum, durch das er jeden Besucher gerne führt, wenn er da ist und nicht am Strand, wo er – natürlich – Matkot spielt.

Im arabischen Stadtteil Jaffa geht es deutlich orientalischer zu. Bei Barbier Rami Gilucha ist nie ein Stuhl frei. Gilucha, das heißt rasieren auf Hebräisch. Rami ist gläubiger Jude, seine Familie stammt aus Usbekistan. In seinen Laden dürfen nur Männer, fremde Frauen darf Rami nicht anfassen. Und trotzdem könnte die Mischung der Kunden nicht bunter sein: Juden, Araber und Christen, alle schwören auf Ramis Handwerk, nur unterscheiden kann man sie kaum. Denn alle haben Glatze und wollen den neusten Jaffa-Gossip hören.

Im 70 Kilometer entfernten Jerusalem geht es weniger entspannt zu. Hier wird schon immer um jeden Zentimeter Land gekämpft. Seit der Entscheidung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat sich die Lage in der Heiligen Stadt noch einmal zugespitzt. Auch an Orten wie Hebron im besetzten Westjordanland ist der Konflikt täglich präsent.

Im Süden des Landes dagegen boomt der Tourismus auch dank günstiger Direktflüge aus Deutschland. Eilat, die Stadt am Roten Meer, ist der Magnet für Strandurlauber. Hier kann man mit Delphinen schwimmen oder aber dem Wasser entkommen und einen Trip in die nahegelegene Wüste machen. Wer im Kibbuz übernachtet, erfährt meist im Gespräch eine Menge über die israelische Seele.

70 Jahre Israel – ein Grund zu feiern, zu bangen und zu hoffen, dass die nächsten 70 Jahre friedlicher werden.

Reportage von Nicola Albrecht, ZDF-Studio Tel Aviv

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