Barbara Schöneberger findet die #MeToo-Debatte zu hysterisch

Düsseldorf (ots) – TV-Moderatorin Barbara Schöneberger möchte sich aus der aktuellen Me-Too-Debatte heraushalten. „Es gibt schlimme Übergriffe, es gibt Komplimente, die aufgebauscht werden. Mir ist das zu hysterisch, zu viel Politik“, sagte Schöneberger der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Wenn du dich bei der Me-Too-Debatte einmischst, kannst du nur verlieren. Gewalt an Frauen wurde mit Sätzen vermischt wie, darf man einer Frau im Büro noch sagen ,Dein Jackett sitzt gut.'“ Sie sage deswegen Einladungen zu Talkshows zu diesem Thema ab, sagte Schöneberger, obwohl sie der Meinung sei, dass Frauen keine Opfer seien. „Aber wenn wir uns jetzt mit vielen Frauen unterhalten, dann sind eben doch welche dabei, die Opfer sind. Ich sehe mich halt nicht als Opfer und finde, Frauen sollten sich auch nicht in eine Opferrolle reinreden lassen. Von daher bin ich da die Falsche und kann da nicht immer mit reden. Das überlasse ich dann lieber Sophia Thomalla.“ Ihr in dieser Woche neu erschienenes Album („Eine Frau gibt Auskunft“) sieht sie auch nicht als Beitrag zur Me-Too-Debatte. Bei ihrer Musik gehe es um Zwischenmenschliches, sagte sie.

https://rp-online.de/panorama/deutschland/barbara-schoeneberger-ic h-habe-doch-schon-graue-haare_aid-22573141

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