Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: jeder fünfte Betroffene unter 20 Jahren

München (ots) –

– Lebenslange Beschwerden und starke Einschränkungen – Behandlung lindert Symptome – heilbar sind CED jedoch nicht – 19. Mai: Welt-CED Tag lenkt Aufmerksamkeit auf chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Jeder fünfte Patient mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) ist unter 20 Jahren.(1) Die meisten Neuerkrankungen werden im Alter zwischen 16 und 35 Jahren diagnostiziert.(2) Somit erkranken die meisten Patienten bereits in jungen Jahren an CED und leiden während ihres gesamten Lebens an den Symptomen. Heilbar ist die Erkrankung nicht. Zum Welt-CED Tag am 19. Mai finden weltweit Aktivitäten statt, um Aufmerksamkeit auf chronisch entzündliche Darmerkrankungen zu lenken.

Mögliche Ursachen: Umweltfaktoren und genetische Veranlagung

Über 300.000 Menschen leiden in Deutschland an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.(1) Schätzungen gehen von einer weitaus höheren Zahl aus.(3) In den vergangenen zehn Jahren hat die Prävalenz zugenommen, die Erkrankungszahlen steigen.(1) Als ‚Zivilisationskrankheit‘ stufen Experten die Erkrankung ein. Auch wenn die Ursachen der CED nicht bekannt sind, so sind sich die Experten einig, dass es zu einem Zusammenwirken mehrerer unterschiedlicher Faktoren kommt: Diskutiert wird, dass eine genetische Veranlagung mit verschiedenen Umweltfaktoren zum Ausbruch der CED führen. Zudem wird eine Barrierestörung der Darmwand als eine der wesentlichen Ursachen bei der Entstehung der CED gesehen.(2) Dies führt dazu, dass Darmbakterien in die Darmschleimhaut eindringen können. Das darmeigene Immunsystem kann die Bakterien nur unzureichend bekämpfen und löst im Magen-Darm-Trakt Entzündungsreaktionen aus.

Systemerkrankung: Massive Auswirkungen auf den gesamten Körper möglich

Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind die häufigsten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.(4) Die beiden Krankheiten unterscheiden sich darin, welche Bereiche im Magen-Darm-Trakt von den Entzündungen betroffen sind. Beide sind fortschreitende Entzündungen, die in Schüben auftreten und zu massiven Beschwerden bei den Betroffenen führen. Die Krankheit beschränkt sich jedoch nicht auf den Magen-Darm-Trakt, sondern kann Auswirkungen auf den gesamten Körper haben und die Lebensqualität der Patienten massiv beeinträchtigen. Starke, krampfartige Bauschmerzen, chronische Durchfälle, Gewichtsabnahme können Folgen der CED sein. Hinzu können Begleiterkrankungen wie arthritische Gelenke, Augenentzündungen und Schuppenflechte kommen. Die Symptome und ihr Ausmaß variieren stark von Patient zu Patient. „Viele Patienten leiden bereits seit ihrer Kindheit oder Jugend an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und sind ein Leben lang auf eine medikamentöse Behandlung angewiesen“, sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH. „Ziel der Medikation ist es, die fehlgeleitete körpereigene Immunabwehr zu schwächen, die die Entzündungen auslösen. Je nach Symptomen und Schwergrad gibt es ein breites Angebot von Behandlungsmöglichkeiten, um die Patienten individuell zu versorgen und ihre Lebensqualität zu verbessern.“

Über Amgen

Amgen ist ein weltweit führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit nahezu 20.000 Mitarbeitern in mehr als 75 Ländern seit über 35 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit fast 650 Mitarbeitern jeden Tag daran, Patienten zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Patienten mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei Entzündungserkrankungen eingesetzt. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline und werden bald Biosimilars mit in unser Portfolio aufnehmen. www.amgen.de

Referenzen

1. Baumgart, D C Deutsches Arzteblatt Int 2009; 106(8): 123-33; https://www.aerzteblatt.de/int/archive/article?id=63511, letzter Zugriff: Mai 2018 2. http://dasgastroenterologieportal.de/Statistiken_CED.html, letzter Zugriff: Mai 2018 3. Andreas Stallmach A et al. BARMER GEK Gesundheitswesen aktuell 2012: 286-309; http://ots.de/7okxxJ, letzter Zugriff: Mai 2018 4. Hoffmann JC et al. Z Gastroenterol 2008; 46:1094-146; http://ots.de/vH9oXy, letzter Zugriff: Mai 2018

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen Erwartungen und Einschätzungen von Amgen basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme von Aussagen über Fakten aus der Vergangenheit, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Dies gilt auch für Aussagen über Ertragsprognosen, Betriebsergebnismargen, Investitionsaufwendungen, liquide Mittel oder andere Finanzkennzahlen, erwartete gerichtliche, schiedsgerichtliche, politische, regulatorische oder klinische Ergebnisse oder Praktiken, Verhaltensmuster von Kunden und Verschreibern, Entschädigungsaktivitäten und -ergebnisse sowie andere ähnliche Prognosen und Ergebnisse.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von Amgen eingereichten Security and Exchange Commission-Berichten näher beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K. Sofern nichts anderes angegeben ist, trifft Amgen diese Aussagen zum vermerkten Datum und verpflichtet sich nicht dazu, in diesem Dokument enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen, Ereignisse eintreten oder aufgrund anderer Gründe.

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Darüber hinaus könnte unser Unternehmen von neuen Steuergesetzen betroffen sein, die zu erhöhten Steuerverbindlichkeiten führen. Für den Fall, dass wir unseren Verpflichtungen aus der mit den US-Regierungsbehörden geschlossenen Vereinbarung zur Unternehmensintegrität nicht nachkommen, drohen beträchtliche Sanktionen. Außerdem könnte der Schutz der für unsere Produkte und unsere Technologie angemeldeten und erteilten Patente von unseren Mitbewerbern angegriffen, außer Kraft gesetzt oder unterlaufen werden. Zudem könnten wir in aktuellen oder zukünftigen Rechtsstreitigkeiten unterliegen. Wir führen einen Großteil unserer kommerziellen Fertigung in wenigen Schlüsselbetrieben durch und sind darüber hinaus bei unseren Herstellungsaktivitäten teilweise von Dritten abhängig. Lieferengpässe können den Vertrieb bestimmter aktueller Produkte und die Entwicklung von Produktkandidaten beschränken. Zudem stehen wir bei vielen der von uns vermarkteten Produkte sowie in Bezug auf die Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte in Konkurrenz zu anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten kann nicht garantiert werden, und der Schritt vom Konzept zum Produkt ist nicht gesichert. Daher kann nicht dafür garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat erfolgreich sein und vermarktet werden wird. Des Weiteren werden manche Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Die Entdeckung signifikanter Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt, kann auf eine gesamte Produktklasse zurückfallen und den Vertrieb der betreffenden Produkte, unser Unternehmen und unser Betriebsergebnis stark beeinträchtigen. Die Akquisition anderer Unternehmen oder Produkte unsererseits sowie unsere Anstrengungen zur Eingliederung aufgekaufter Betriebe kann fehlschlagen. Möglicherweise gelingt es uns nicht, Geld zu günstigen Konditionen am Kapital- und Kreditmarkt aufzunehmen oder überhaupt Geld aufzunehmen. Wir sind immer stärker von IT-Systemen, Infrastruktur und Datensicherheit abhängig. Unser Aktienkurs schwankt und kann von unterschiedlichsten Ereignissen beeinflusst werden.

Unser Geschäftserfolg kann die Zustimmung unseres Verwaltungsrats zur Ausschüttung einer Dividende sowie unsere Fähigkeit zur Zahlung einer Dividende oder zum Rückkauf unserer Stammaktien beschränken. Die wissenschaftlichen Informationen, die in dieser Medianote besprochen sind, und die in Verbindung zu unseren sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten stehen sind vorläufig und investigativ. Solche sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten sind nicht von der U.S. Food and Drug Administration zugelassen und es können keine Rückschlüsse hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit der sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten gezogen werden.

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Quellenangaben

Bildquelle:obs/Amgen GmbH
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Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30303/3946262
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