Kommentar 5.000-Euro-Prämien sollen Pflegekräfte anlocken Deutschland muss endlich …

Bielefeld (ots) – Da hat der neue Pflegebeauftragte der Bundesregierung ja gleich für ordentlich Wirbel gesorgt. Andreas Westerfellhaus, Ostwestfale aus Rheda-Wiedenbrück, lässt mit seiner Prämien-Idee im Kampf gegen den Pflegekräftemangel aufhorchen. Wobei Kampf das entscheidende Wort ist, denn bislang konnte davon nicht die Rede sein. Der Vorschlag, mit Prämien Berufsaussteiger zurückzuholen und Teilzeitkräfte zum Aufstocken zu bewegen, kommt zur passenden Zeit. Warum? Weil zwar seit Jahren darüber ge(weh)klagt wird, dass wir zu wenige Pflegekräfte haben, uns Heimplätze fehlen und Klinikpatienten oft nach Pflegepersonal auf den Stationen suchen müssen. Doch was hat das Land dagegen getan? Reden geschwungen: Der Beruf muss attraktiver werden! Aber wie? Ausländische Kräfte müssen her! Aber sind das alles Fachkräfte und wo kommen die so schnell her? Die Krönung war der Vorschlag im Koalitionsvertrag der GroKo, als Sofortmaßnahme 8.000 zusätzliche Stellen zu finanzieren. Der Haken dabei: Es muss sich erst einmal eine Pflegekraft auf eine der Stellen bewerben. Natürlich ist Westerfellhaus‘ Idee ein Tropfen auf dem heißen Stein und reicht längst nicht aus. Aber sie rüttelt wach. Weil sie nicht Stellen finanziert, sondern das Geld direkt an die Pflegekräfte zahlen will. Und weil die Verantwortung nicht mehr allein bei Heimträger und Klinik liegt. Diesmal ist der Staat und damit der Steuerzahler direkt mit im Boot. Die Prämie würde der Bund zahlen und damit wir alle. Und Pflege ist unser aller Aufgabe. Als Gesellschaft und als Land.

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