Landesregierung Sachsen-Anhalt Datennetz ohne Service am Wochenende Kein Notdienst bei E-Mail-Pannen

Halle (ots) – Halle. Sachsen-Anhalts Landesregierung kann Pannen im eigenen Datennetz an Wochenenden nicht beheben. Der Wartungsvertrag mit einem Dienstleister endet jeden Freitag um 15 Uhr. Das bestätigte ein Sprecher des Finanzministeriums der in Halle erscheinden Mitteldeutsche Zeitung (Wochenend-Ausgabe). Am vergangenen Wochenende konnte die gesamte Landesverwaltung deshalb keine E-Mails an externe Empfänger verschicken.

Der Defekt an einer Schnittstelle zwischen den E-Mail-Servern im Landesnetz und dem Internet ereignete sich am Freitag gegen 16.15 Uhr, behoben wurde er am Montagmorgen. Eine sofortige Hilfe ist in den Verträgen nicht vorgesehen. Eine schnelle Nachbesserung ist auch nicht in Sicht. „Angedacht“ sei, im Haushalt 2019 einen Wochenend-Notdienst vorzusehen. Der fast 60-stündige E-Mail-Ausfall beunruhigt auch die Staatskanzlei. Nach MZ-Informationen hat Staatskanzleichef Rainer Robra (CDU) um Aufklärung gebeten.

Quellenangaben

Textquelle:Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/47409/3947768
Newsroom:Mitteldeutsche Zeitung
Pressekontakt:Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Viel hilft nicht immer viel – Kommentar von Isabell Jürgens Berlin (ots) - Die Berliner SPD rühmt sich gerne, dass sie auf Bundesebene nur Initiativen startet, die auch Chancen auf Unterstützung in den anderen Bundesländern haben. Dazu würde man auch mäßigend auf die Linken und die Grünen einwirken. Insofern war Dienstag ein bemerkenswerter Tag. Denn der Senat hat gleich vier Bundesratsinitiativen beschlossen, die diese Voraussetzung schwerlich erfüllen. Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) will per Bundesratsinitiative dafür sorgen, dass Diesel-fahrzeuge der Euro-5-Norm auf Kosten der Hersteller eine Hardware-Nachrüstung bekommen. A...
Politologe Armin Kuhn: Hausbesetzungen haben sich nicht in der typischen Szene bewegt Berlin (ots) - Angesichts von Hausbesetzungen in Berlin, Göttingen und Stuttgart hat der Politologe und Buchautor Armin Kuhn darauf hingewiesen, dass "die Besetzungen der letzten Monate sich nicht in der typischen Szene bewegt haben". Das sagte er der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Dienstagsausgabe). "Lange Zeit war ein linksradikaler Freiraum-Gedanke prägend, das ist nun anders", so Kuhn. "Da sind auch Linksradikale dabei, aber zusammen mit Leuten, die vorher nicht unbedingt verdächtig für dieses Thema waren." So hätten in Stuttgart Familien mit Kindern ein Haus bes...
Erstklassiger Standort Düsseldorf (ots) - von Gianni Costa Düsseldorf ist mehr als Schickimicki und Bussibussi. Düsseldorf ist mehr als Kö und Rheinpromenade. Düsseldorf ist selten euphorisch. Düsseldorfer würden sich wohl als selbstbewusst beschreiben, andere empfinden das oft als überheblich. Düsseldorf ist in vielen Dingen erstklassig - zu dieser Erkenntnis braucht es keinen Fußballverein. Genau das unterscheidet den Standort gravierend von vielen anderen in der Republik. Mönchengladbach etwa ist nicht viel mehr als Borussia. In Düsseldorf kann man mit dem Fahrrad die milliardenschweren Konzerne quer durch alle B...