Die USA überflügeln Hongkong und nehmen Platz 1 unter den weltweit wettbewerbsfähigsten Ländern …

Lausanne (ots) –

Aus der 30. Ausgabe des IMD World Competitiveness Rankings geht ein langfristiger Trend hervor, der auch schon in vergangenen Ausgaben augenfällig wurde: Die Wettbewerbsfähigkeit der Länder an der Spitze des Rankings entsteht durch ganz unterschiedliche Ansätze.

Die fünf wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften bleiben dieselben wie im letzten Jahr, allerdings hat sich ihre Rangfolge geändert. Die Vereinigten Staaten befinden sich wieder auf Platz 1, gefolgt von Hongkong, Singapur, den Niederlanden und der Schweiz. Die USA konnten dank ihrer wirtschaftlichen Leistung (Platz 1) und ihrer Infrastruktur (Platz 1) wieder ganz an die Spitze gelangen. Hongkong verfolgt einen etwas anderen Ansatz und profitiert von der Effizienz seiner Regierung (Platz 1) und seiner wirtschaftlichen Effizienz (Platz 1).

Die Niederlande bewegen sich um einen Platz nach oben (auf Platz 4), während sich die Schweiz um einen Platz nach unten bewegt (auf Platz 5). Erstere konnten dabei ihre Wettbewerbsfähigkeit dank eines «ausgewogenen» Ansatzes steigern und befinden sich in den Bereichen wirtschaftliche Leistung, Effizienz der Regierung und wirtschaftliche Effizienz in den Top 10. Das schlechtere Abschneiden der Schweiz lässt sich vor allem mit nachlassenden Exporten und Befürchtungen hinsichtlich der Auslagerung von FuE-Einrichtungen erklären.

Dänemark, Norwegen und Schweden belegen die Plätze 6, 8 bzw. 9. Die Vereinigten Arabischen Emirate auf Platz 7 und Kanada auf Platz 10 gehören ebenfalls zu den Top 10 des Rankings.

Weitere Volkswirtschaften, die dieses Jahr deutlich besser abschneiden, sind Österreich (Platz 18) und China (Platz 13). Professor Arturo Bris, Director des IMD World Competitiveness Centers, erklärt diese Entwicklungen folgendermassen: «Dank seines Wirtschaftswachstums, der Verringerung seiner Staatsschulden und der gesteigerten Produktivität seiner Unternehmen konnte sich Österreich in puncto Wettbewerbsfähigkeit verbessern. China konnte seine Leistung durch Investitionen in materielle und immaterielle Infrastruktur sowie durch institutionelle Verbesserungen in einigen Bereichen, z. B. in Bezug auf den rechtlichen und regulatorischen Rahmen, deutlich steigern.»

Bris bemerkt weiterhin: «Das diesjährige Ergebnis verdeutlicht ein grundlegendes Merkmal der Wettbewerbslandschaft: Die Länder verfolgen unterschiedliche Ansätze bezüglich der wettbewerblichen Transformation.» Er fügt hinzu: «Jedes Land an der Spitze der Rankings erbringt überdurchschnittliche Leistungen in Bezug auf alle Wettbewerbsfaktoren, aber die Schwerpunkte sind jeweils unterschiedlich. In der Wettbewerbsstrategie der einen Volkswirtschaft spielt vielleicht ein bestimmter Aspekt wie die materielle und immaterielle Infrastruktur eine zentrale Rolle, eine andere ist durch die Effizienz ihrer Regierung besonders wettbewerbsfähig.»

Über IMD: Das IMD ist eine unabhängige Business School mit Schweizer Wurzeln und globaler Reichweite. Es zeichnet sich durch seine Expertise bei der Entwicklung von Führungspersönlichkeiten und der Transformation von Organisationen aus, wodurch es das Wirtschaftsleben kontinuierlich mitgestaltet.

In den letzten sieben aufeinanderfolgenden Jahren war das IMD bei der Ausbildung von Führungskräften weltweit in den TOP 3 und bei offenen Programmen sogar auf PLATZ 1 (Financial Times 2012-2018) www.imd.org

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