Verpasste Chance

Frankfurt (ots) – Es ist müßig darüber zu streiten, wer Schuld ist am Scheitern. Beide Seiten werden mehr oder weniger überzeugend darlegen, warum die jeweils andere Seite Schuld daran ist. Und beide Seiten haben aus ihrer Sicht sogar jeweils gute Argumente. Doch entscheidender ist, dass der politische Wille gefehlt hat, über den jeweils eigenen Schatten zu springen. Wenn Trump etwa feststellt, dass Nordkorea „enormen Ärger und offene Feindschaft“ erkennen lassen habe, dann möchte man ihn fragen, was er erwartet hat? Dennoch muss man es ausnahmsweise mit Trump halten. Irgendwann wird es womöglich doch zu einem Treffen der verfeindeten Staaten kommen. Dann ohne den Milliardär, der mit seiner Politik der maximalen Härte im Fall Nordkoreas gescheitert ist. Darüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass er das Treffen abgesagt hat.

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